44-Jähriger wollte Haus in Brand stecken

Lange Strafe für zündelnden Malermeister

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Neue Heimat: Die nächsten Jahre verbringt der 44-Jährige im Gefängnis.

München - Die kommenden Jahre verbringt ein Malermeister im Gefängnis. Der 44-Jährige wollte im Vorjahr gleich zweimal das Haus anzünden, in dem er wohnte.

Ein Malermeister ist unter anderem wegen besonders schwerer Brandstiftung zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Münchner Landgericht sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass der 44-Jährige im März und April 2011 Brandanschläge auf das Haus verübt hatte, in dem er wohnte. Außerdem habe er der Eigentümerin Drohbriefe geschickt. Motiv für die Taten sei gewesen, dass der Mann keine Renovierungsaufträge mehr erhalten habe.

Für die zwei Anschläge verband er jeweils eine Herdplatte über eine Zeitschaltuhr mit dem Stromnetz und stellte daneben Behälter mit Kraftstoff. Im ersten Fall versagte die Uhr, im zweiten Fall entzündete sich der Kraftstoff tatsächlich. Der Hausmeister entdeckte den Brand aber fast sofort, so dass die Feuerwehr rechtzeitig löschen konnte.

Bei den Anschlägen hätten Menschen sterben können, sagte die Vorsitzende Richterin Rosi Datzmann. Die Hilfsbereitschaft des Mannes sei - als er sich zurückgewiesen fühlte - in blanken Hass umgeschlagen. Strafmildernd berücksichtigte das Gericht das Geständnis des Angeklagten sowie eine psychische Störung, die ein Sachverständiger diagnostizierte. Der 44-Jährige sei aber nicht so krank, dass seine Schuldfähigkeit eingeschränkt sei.

dpa

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