Geständnis vor Gericht

Mann (44) vergewaltigt behinderte Schülerin

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Gibt alles zu: Busfahrer Robert B. (44) vorm Landgericht.

München - Unfassbar: Ein Busfahrer hat ein wehrloses behindertes Mädchen vergewaltigt, das er in seine Einrichtung bringen sollte. Vor Gericht gestand er die Tat.

Am Nikolaustag 2011 ist die behinderte Schülerin Lena M. mit Freunden auf der Pfennigparade. Fahrer Robert B. (44) soll die fünf Kinder nachmittags in ihre Einrichtungen zurückbringen – tags zuvor war er eingestellt worden. B. setzt alle außer Lena ab. Während er wieder losfährt, beginnt er zu masturbieren, drückt das Opfer mit dem Kopf in seinen Schoß, beleidigt es mehrfach. Selbst als Lena sich losreißt, greift er an ihre Brust und in die Hose. Geschockt steigt das Mädchen später aus.

Im Vergewaltigungsprozess vorm Landgericht gab B. gestern alles zu. Sein Verteidiger behauptet, Lena sei recht offen gewesen: „Mein Mandant sah sich veranlasst, sexuell zu reagieren. Er war sich aber bewusst, in der Situation gegen ihren Willen zu handeln. Das bedauert er zutiefst.“ B. wollte keine weiteren Angaben machen.

B.s Vergangenheit: Bis zum 18. Geburtstag wächst er bei den Großeltern auf. Hauptschule und Malerlehre schließt er nie ab und hält sich mit Zeitarbeit über Wasser. Bis er Fahrer wird und Lena vergewaltigt. Nun droht ihm jahrelange Haft.

Andreas Thieme

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