Münchner mit 5,52 Promille aufgegriffen

Singen - Die Bundespolizei hat in Singen in Baden-Württemberg einen Münchner mit 5,52 Promille aufgegriffen. Nach Einschätzung der Ärzte grenze es an ein Wunder, dass der Mann mit soviel Alkohol im Blut überhaupt überlebt hat.

Kenn dein Limit! Dieses Motto hätte sich ein Münchner wohl besser zu Herzen nehmen sollen, als ihn die Bundespolizei gestern in Baden-Württemberg aufgriff. Er hatte 5,52 Promille intus!

Nach Einschätzung der Ärzte grenzt es an ein Wunder, dass der 36-jährige Bayer mit soviel Alkohol im Blut überhaupt überlebt hat. Passanten hatten die Einsatzkräfte alarmiert, weil der Münchner völlig hilflos in der Bahnhofshalle von Singen (Landkreis Konstanz) lag. Der Mann sei sofort in ein Krankenhaus eingeliefert worden, teilte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend mit. Nach Einschätzung der Ärzte hat der Mann zeitweise in akuter Lebensgefahr geschwebt.

Welche Alkoholdosis allgemein für den Menschen tödlich ist, schwankt von Person zu Person sehr stark und ist abhängig von der Alkoholverträglichkeit des Konsumenten. So kann bei einigen Menschen schon bei drei Promille der Tod eintreten, während andere auch noch mit sechs Promille überleben. Generell gibt es bei einer Alkoholvergiftung vier Phasen.

Im Fall des 36-jährigen Mannes befand sich dieser mit seinen 5,52 Promille bereits im letzten Stadium (ab 4,0 Promille) -- der sogenannten Asphyxie. Man liegt im Koma. Für diesen irrsinnig hohen Alkoholpegel müsste man rein rechnerisch gesehen weit mehr als 20 Flaschen in sich hineinschütten.

NZ

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