Zum Glück hat er nur einen Baum erwischt!

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Bei einem schweren Unfall auf der Lindwurmstraße stadteinwärts zig sich ein 40-jähriger Mann schwere Verletzungen zu.

München - Alkohol am Steuer – das war die Ursache bei zwei schweren Unfällen, die am Samstag nicht nur hohe Sachschäden verursachten, sondern auch Menschenleben in höchste Gefahr brachten.

Mit seinem weißen Opel krachte der Mann gegen einen Baum und wurde eingeklemmt.

Auf der Lindwurmstraße (Foto) endete Samstagfrüh um 2.30 Uhr die Wahnsinnsfahrt eines Polen (46), der mit annähernd zwei Promille einen Opel Vectra steuerte. Aus der Implerstraße kommend, fuhr er zunächst auf dem Rad- und Gehweg weiter, krachte gegen eine Ampel. Erst in der Bavariastraße begutachtete er den Schaden – und fuhr weiter! Zeugen sahen, wie er zwei geparkte Autos streifte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ein ihm folgender Zeuge schon die Polizei verständigt. Mit Karacho zerschellte der Opel schließlich in der Lindwurmstraße an einem Baum – so heftig, dass die Feuerwehr den verletzten Fahrer aus dem Wrack schneiden musste.

Noch wilder trieb es ein betrunkener Wachmann (27), der um 1 Uhr nachts mit über 1 Promille versuchte, seinen Daihatsu über den schneeglatten Nikolaiplatz (Schwabing) zu fahren. Prompt erfasste er dabei zwei Studenten (20 und 22 Jahre) und einen Mechatroniker (23), die glücklicherweise nur leicht verletzt wurden. Mit aufheulendem Motor raste der Wachmann davon, knallte frontal in zwei geparkte Autos. Der Daihatsu blieb mit rauchendem Motor stehen, der Fahrer benahm sich wie ein bockiges Kleinkind und schloss sich ein. Mit Barhockern schlugen Helfer die Seitenscheiben ein, löschten das Feuer und holten den Mann heraus. Die Polizei nahm ihn mit zur Blutentnahme. Die Rechnung kommt demnächst: 17 000 Euro Schaden!

Dorita Plange

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