Weil er nicht zum Praktikum wollte

23-Jähriger täuscht Raubüberfall vor

München - Zwei Unbekannte sollen ihn mit einem Messer bedroht und ausgeraubt haben - das behauptete ein 23-Jähriger. Nun stellt sich heraus: Er hat gelogen, um die Agentur für Arbeit zu täuschen.

Wie bereits berichtet, fuhr am Montag, 01.10.2012, um 06.30 Uhr ein 23-jähriger Münchner mit der U-Bahn zum Olympia- Einkaufszentrum. Nachdem er die U-Bahn verlassen hatte, wurde er beim Ausgang Pellkoven-/Hanauer Straße von zwei bislang unbekannten Tätern angesprochen.

Einer der Täter bedrohte ihn mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Daraufhin entnahm der Münchner einen geringen Bargeldbetrag aus seiner Geldbörse und gab ihn den Räubern, die mit der Beute flüchteten.

Im Rahmen einer nochmaligen Befragung beim Fachkommissariat am 15.10.2012 räumte der 23-Jährige ein, den Raubüberfall vorgetäuscht zu haben. Er wollte sein Praktikum nicht antreten und befürchtete Probleme mit der Agentur für Arbeit bzw. dem Berufsförderungszentrum, wenn er ohne plausible Begründung seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Bereits in der Vergangenheit hatte er ein Praktikum abgebrochen.

Rubriklistenbild: © dpa

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