Mann wegen Spionage vor Gericht

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München - Wegen Spionage für den chinesischen Geheimdienst steht seit Freitag ein Tanzlehrer (65) vor dem Oberlandesgericht München.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem gebürtigen Chinesen vor, von April 2008 bis Oktober 2009 die uigurische Gemeinde in München ausgespäht zu haben. Der Angeklagte räumte zwar Gespräche mit dem Kulturattaché des chinesischen Generalkonsulats über die vom Geheimdienst beobachtete Volksgruppe der Uiguren ein, dabei sei es aber nur um Kunst und nicht um Politik gegangen. Die Uiguren streben in China seit Jahren nach Autonomie, in München lebt mit 700 Mitgliedern die größte Uigurengemeinschaft Westeuropa.

tz

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