Mann will kopfüber die Rolltreppe hinab - Schädelbruch

München - Direkt auf der Intensivstation endete für einen Touristen (23) aus der Pfalz der feucht-fröhliche Osterausflug nach München.

Auf dem Handlauf der langen Rolltreppe vom Marienplatz-Zwischengeschoss hinab ins S-Bahngeschoss stürzte er sich kopfüber in die Tiefe – und konnte sich nicht mehr abfangen. Zusammen mit vier Freunden hatte der Pfälzer am Karfreitag in der Innenstadt mit „reichlich Bier“ gefeiert. Um 22.15 Uhr gingen die Freunde heim. Dabei startete der junge Mann die übermütige Rutschpartie. Er wurde allerdings so schnell, dass er sich nicht mehr halten konnte und am Fuß der Rolltreppe mit dem Kopf voran auf den Steinboden klatschte. Er erlitt einen Schädelbruch, ein Schädelhirntrauma und einen Bruch der Augenhöhle. Nach Informationen der Bundespolizei ist er aber wieder ansprechbar und kann die Intensivstation bald wieder verlassen.

Nur 45 Minuten später wurde die Bundespolizei zu einem weiteren schweren Sturz auf der Rolltreppe am S-Bahnhof Stachus gerufen. Diesmal war es eine sturzbetrunkene Finnin (65), die sich beim Sturz auf die scharfkantige Treppe eine Kopfverletzung zugezogen hatte. Sie hatte mehr Glück und durfte die Klinik nach der Untersuchung wieder verlassen – allerdings nur mit einer dicken Halskrause.

dop.

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