Im Rubico bleibt die Küche kalt

+
Starkoch Martin Baudrexel schließt sein Kult-Lokal in der Klenzestraße

München - Aus für das Rubico: Fernseh-Koch Martin Baudrexel gibt sein stylisches Restaurant in der Klenzestraße 62 Ende Juli auf. Jetzt will er seine Energie in ein anderes Restaurant stecken.

Fernseh-Koch Martin Baudrexel („Die Küchenchefs“ bei VOX und Juror von der „Küchenschlacht“ im ZDF) gibt sein stylisches Restaurant in der Klenzestraße 62 Ende Juli auf. „Es stimmt, ich habe den Mietvertrag gekündigt“, bestätigt der Münchner. Seit 2004 kocht Baudrexel im Rubico, übernahm das Lokal im Jahr darauf und wurde dort zum Star. Dass er jetzt aufhört, hat „nichts zu tun damit, dass es nicht läuft, sondern weil die Investitionen für anstehende Renovierungen in keinem Verhältnis zum Ertrag stehen“, erklärt der Küchen-Chef. „Es macht einfach keinen Spaß, wenn du jeden Monat rackerst und am Ende doch draufzahlst, weil du so viel in den Laden steckst.“

Künftig will er seine Energie und „die wenige Zeit, die mir mit meinen Außer-Haus-Tätigkeiten bleibt“, ins Isargold investieren. Das Restaurant in der Ismaninger Straße (ehemals Grinsekatze) eröffnete er vor einem Jahr mit Michael Faltenbacher. Der freut sich über die Entscheidung, meint: „Klar ist es für mich besser, wenn Martin künftig nur noch hier ist.“ Baudrexel allerdings kann sich derzeit noch nicht uneingeschränkt begeistern: „Ich bin extrem traurig, dass ich mit dem Rubico diesen Schritt machen muss. Es ist mein Baby, es war eine tolle Zeit, und ich werde mein Team und die bunten Gäste aus dem Glockenbachviertel sehr vermissen.“

Der Tisch war reich gedeckt für Pharrell Williams und Chad Hugo im P1. Bereits vor gut einer Woche und zuletzt am vergangenen Mittwoch wurden über Facebook die Gerüchte genährt, der HipHop-Superstar würde das P1 beehren.

So heiß war das Münchner Partywochenende

So heiß war das Münchner Partywochenende

Am frühen Samstagmorgen, kurz nach Mitternacht, lud ein Mercedes-Transporter dann tatsächlich das Produzenten-Duo (verantwortlich für die Hits unzähliger Stars wie Jay-Z, Justin Timberlake, Britney Spears, Snoop Dogg, The Clipse oder Gwen Stefani) vor dem Haus der Kunst ab. Die Loge hinter dem DJ-Pult wurde flugs geräumt, reichlich Schampus und eine Drei-Liter-Flasche Wodka (Belvedere) aufgetragen, damit die Jungs, die live unter dem Namen N.E.R.D. auftreten, von Bodyguards streng abgeschirmt feiern konnten. Williams konzentrierte sich allerdings eher auf sein Handy als auf die Mädels, die ihnen wohl dosiert zugeführt wurden.

Kurz vor drei Uhr enterte er dann aber zusammen mit seinem Kollegen Chad Hugo das DJ-Pult und rappte für die begeisterte P1-Crowd. Nur kurz, schließlich waren die beiden privat da, ihren eigentlichen Auftritt hatten sie 24 Stunden später bei der „Coke Sound-up“, die sie mit N.E.R.D. in Grund und Boden rockten.

Tom Oßwald

Alle Szene-News und Feierfotos finden Sie unter www.partygaenger.de!

auch interessant

Meistgelesen

Stadt vs. Region: Wo sich das Landleben noch lohnt
Stadt vs. Region: Wo sich das Landleben noch lohnt
Zuhälter-Schorsch: Muss er jetzt für immer hinter Gitter?
Zuhälter-Schorsch: Muss er jetzt für immer hinter Gitter?
So soll der Express zum Flughafen doch vor 2037 gelingen
So soll der Express zum Flughafen doch vor 2037 gelingen
Das Sex-Rätsel um den Top-Manager
Das Sex-Rätsel um den Top-Manager

Kommentare