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Für Säuglinge besonders gefährlich

Masern-Alarm! Auch zwei Babys infiziert

München - Der Verband der Kinder- und Jugendärzte warnt vor einer Ausbreitung der Masern in München. Seit April seien mehr als 50 Fälle bekanntgeworden; seit Dienstag wisse man, dass auch zwei Säuglinge infiziert seien.

Das sagte die Landesverbandssprecherin Brigitte Dietz am Mittwoch. Babys können frühestens ab dem 9. Monat gegen Masern geimpft werden. Für sie ist die Krankheit aber besonders gefährlich: Sie haben ein erhöhtes Risiko, etwa drei bis fünf Jahre nach der Erkrankung auch an einer chronischen Maserngehirnentzündung zu erkranken.

„Wenn es zu solchen Spätfolgen kommt, ist das ein Todesurteil“, sagte Dietz. Masernviren zerstörten Nervenzellen im Gehirn. Das betreffe einen von 5000 Säuglingen, die an Masern erkrankt waren. Eltern von Säuglingen rät der Verband, sich impfen zu lassen und auf jeden Fall größere Menschenmengen zu meiden.

Gesundheitsminister Marcel Huber (CSU) rief deshalb dazu auf, den eigenen Impfstatus zu überprüfen und verpasste Impfungen nachzuholen. Dies helfe auch denen, die sich selbst nicht schützen könnten, sei es weil sie zu jung seien oder weil sie wegen schwerer Krankheit nicht geimpft werden dürften, sagte Huber zur Eröffnung der 3. Nationalen Impfkonferenz in München. Nach Angaben des Ministeriums sind knapp 90 Prozent der Kinder in Bayern vollständig gegen Masern geimpft.

tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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