Masern-Epidemie: Auch Säuglinge krank

München - Die Viren wüten immer weiter: Die Masern-Epidemie in der Stadt hat jetzt auch die kleinsten und verletzlichsten Münchner erfasst. Auch Schwangere sollten geimpft sein.

Fünf Säuglinge wurden nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit den gefährlichen Viren angesteckt. Die Tragödie: Diese Kinder sind noch zu jung für eine Impfung und bei ihnen treten häufiger gefährliche Komplikationen wie eine Gehirnentzündung auf.

„Die Kleinen sind auf den Herdenschutz der sie umgebenden Personen angewiesen. Wer Kontakt zu Säuglingen hat, sollte unbedingt geimpft sein“, warnt der Chef der Frauenkliniken in der Maistraße und Großhadern, Prof. Klaus Friese. Auch Schwangere sollten geimpft sein, weil die Infektion mit einem erhöhten Risiko für Lungenentzündungen einhergehe und Fehl- und Frühgeburten drohten.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt allen nach 1970 Geborenen die Spritze, wenn sie noch nicht oder nur einmal geimpft sind oder Unklarheit über die Impfung herrscht. Wer die Krankheit einmal durchmachen musste, ist immun.

dac.

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