Massen-Gentest: 437 Proben fehlen noch

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DNA-Test im Mordfall Michaela Eisch

München - Genau 1750 Münchner waren aufgerufen, 1173 Männer sind am Wochenende gekommen – zur großen DNA-Reihenuntersuchung im Mordfall Michaela Eisch.

Zwei Männer allerdings haben im Vorfeld angekündigt, keine Speichelprobe abgeben zu wollen. „Mit diesen beiden werden wir sprechen und sie fragen, was ihre Gründe für die Weigerung sind“, sagt Polizeisprecher Peter Reichl.

Insgesamt stehen noch 437 Speichelproben aus. Die Männer hatten sich aus den unterschiedlichsten Gründen entschuldigt: Urlaub, Krankheit oder körperliche Gebrechen. „Einige haben auch am Montag angerufen und sich für ihr Nichterscheinen entschuldigt“, berichtet Peter Reichl.

Die 1173 DNA-Proben sowie 140 im Vorfeld abgegebene werden in den nächsten vier Wochen vom Institut für Rechtsmedizin ausgewertet. Erst dann weiß die Mordkommission, ob es einen Treffer gibt – oder ob der Mörder auch nach 26 Jahren nicht ermittelt werden kann.

jam.

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