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Elf Standorte getestet

Öffentliches W-Lan in München? Ganz schön lückenhaft

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Das Smartphone ist für viele ein ständiger Wegbegleiter – das gilt auch beim Einkaufen.

Das Surfen wird beim Einkaufen für Münchner zur Geduldsprobe. Zu diesem Ergebnis kommt das die BBE Handelsberatung aus München.

München - Das Unternehmen hat elf Einkaufsmeilen in der Stadt auf Verfügbarkeit von W-LAN getestet. Das Ergebnis ist schlecht! Lediglich vier von elf Einzelhandelslagen verfügen über ein gutes öffentliches Netz für ihre Kunden: Marienplatz, Riem Arcaden, Hofstatt, Fünf Höfe.

Vier weitere bieten zwar öffentliches Internet, jedoch mit langsamer und lückenhafter Verbindung (OEZ, Pasing Arcaden, Königsplatz, Rotkreuzplatz). Drei verfügen sogar über gar keinen W-LAN-Zugang (Mira, PEP Neuperlach und der Zentrale Omnibusbahnhof). „Ein frei zugängliches W-LAN gehört aber zur Standard-Infrastruktur, die von Kunden vorausgesetzt wird“, betont Markus Wotruba von der BBE Handelsberatung.

Dies zeigt auch eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom, laut der sich rund die Hälfte der Internetnutzer ab 14 Jahren öffentliche W-LAN-Hotspots im stationären Handel wünscht. „Der örtliche Einzelhandel steht massiv unter Druck durch die Konkurrenz aus dem Internet und muss reagieren um zukunftsfähig zu sein“, sagt Wotruba. Das Smartphone als digitaler Einkaufsbegleiter sei für viele Menschen völlig normal geworden, etwa für QR-Codes.

Wotruba: „Die Kunden sollten hierfür jedoch nicht eigens auf ihr privates Datenvolumen zurückgreifen müssen!“

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