Maximiliansplatz: Die sechs Clubs im tz-Check

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In Münchens Partyzentrum ist einiges geboten

München - Der Maximiliansplatz gilt schon länger als Party-Zentrum der Stadt. Mit dem "Chaca Chaca" ist dort noch eine weitere Top-Adresse hinzugekommen. Die sechs Clubs im tz-Check.

Schon nach der Eröffnungs-Nacht war den Gästen klar: Mit dem Zuzug des Chaca Chaca-Clubs von der Landwehrstraße ins Haus Nummer 16 hat der Maximiliansplatz eine neue Qualität erhalten. Zwar gilt das Areal, das einst als Miniatur des Englischen Gartens gedacht war, schon länger als Party-Zentrum der Stadt. Doch mit dem Chaca hat München dort noch eine weitere Top-Adresse.

Das Geheimnis des Platzes: Keines der Nachtlokale steht in direkter Konkurrenz zum anderen, weil sich Konzept und Zielpublikum grob bis dezent unterscheiden und somit insgesamt ein breites Party-Publikum anlocken. Die tz stellt die Hot-Spots des Maximiliansplatzes vor:

Lenbachs & Söhne

Vor einem Jahr „adoptierte“ Lenbachs-Wirtin Christa Staffler die baby!-Macher Ayhan Durak, Daniel Laurent und Nikias Hofmann, flugs wurde aus der etwas angestaubten Bar das hippe Lenbachs & Söhne.

Wer hin geht: baby! und Pacha-Klientel zum Vorglühen, coole Jungs und süße Mädels

Musik: Was der Gast beliebt, respektive aus der Music-Box an der Wand auswählt, von Schlager bis Rock.

Was es kostet: Eintritt frei, ist ja eine Bar.

Wo und wann: Maximiliansplatz 18, Montag bis Samstag ab 20 Uhr, www.lenbachs-und-soehne.de

Chaca-Chaca

Hat einen enormen Ruf in der Elektro-Szene, weil die Chefs Antonio Barientos und Dominic D’Agnelli selbst gut verdrahte und gebuchte DJs sind. Hingucker ist die 20 Quadratmeter große LED-Wall.
Wer hin geht: House- und Electro—Freunde, die es etwas stylischer wollen

Musik: Freitag Techno, Samstag House von international bekannten DJ-Heroes (heute: DJ Superpitcher)

Was es kostet: Eintritt 9 Euro

Wo und wann: Maximiliansplatz 16, Freitag und Samstag ab 23 Uhr, Internet: www.chaca-chaca.de

Pacha

Das Franchise-System mit den beiden roten Kirschen hat die Erde fast flächendeckend mit Dutzenden Clubs überzogen, im Jahr 2000 wurde auch München „pachaisiert“, zunächst mit einer Filiale in der Rosenheimer Straße. Als der Eröffnungs-Hype bereits nach einem Jahr nach-ließ, begann die lange Suche nach einer Innenstadt-Location. Am Maximiliansplatz ist der Club wieder eine Bank.

Wer hin geht: Gutes Publikum, lässig, etwas älter als nebenan im 089, auch gerne mal vom Fußballer- oder gewöhnlichem Adel

Musik: House-Music, tanzbar und nicht zu experimentell, von internationalen Top-DJs wie Boy George, David Morales oder Howard Donald (Take That), heute sind The Disco Boys am Start.

Was es kostet: Eintritt 10 Euro am Wochenende, 6 Euro am Donnerstag

Wo und wann: Maximiliansplatz 5, Freitag, Samstag ab 22 Uhr, Donnerstag ab 18.30 Uhr (Juke & Joy-After work), www.pacha-muenchen.de

089-Bar

Die Patrone hängen überlebensgroß in drei Nischen von der Decke: Uschi Obermaier, der Monaco Franze und Baby Schimmerlos. Mit ihnen verbinden die Wirte der 089-Bar Andreas und Christian Heidinger sowie Max Braunmiller das Motto ihres Clubs: „Münchner dürfen das!“ Ja was denn? Feiern bis der Arzt kommt im Gute-Laune-Laden!

Wer hin geht: Junges, schickes Partyvolk

Was gespielt wird: Party-Mucke, Mainstream, Charts, Gassenhauer

Was es kostet: Circa 6 Euro, unterschiedlich je nach Wochentag

Wo und wann: Maximiliansplatz 5, Dienstag bis Samstag ab 21 Uhr, Donnerstag After work (zusammen mit Pacha) ab 18.30 Uhr, www. 089-bar.de

Max & Moritz

Schmucke Inneneinrichtung, riesige Disco-Kugeln, zwei Dancefloors, schnuckeliges, gut gelauntes Personal und sehr moderate Preise (Getränke 1 Euro) sorgen Freitag und Samstag für Schlangen vor den Türstehern, die alle Hände voll zu tun haben, die Spreu (meist Minderjährige) vom Weizen zu trennen.

Wer hin geht: Studenten und Schüler

Musik: Eher House im Max, eher Party im Moritz. Donnerstag „Flirt & The City“, Freitag „Hasenalarm“, Samstag „Hemmungslos“

Was es kostet: Eintritt 8 Euro, bis 23.30 Uhr 5 Euro

Wo und wann: Maximiliansplatz 5, Donnerstag ab 21 Uhr, Freitag und Samstag ab 22 Uhr, www.maxundmoritz.tv

baby!

„Baby!“ Dieser Ausruf verbindet positives Staunen und Hochachtung gleichermaßen. Seit Anfang des Jahres gibt’s im ersten Stock einen „Club im Club“ für geschlossene Gesellschaften, der vergangenes Jahr erstmals große mediale Erwähnung fand, als dort der FC Bayern seine Meisterschaft feierte. „Das Leben ist zu kurz für Standards“, lautet das Motto!

Wer hin geht: Schön, reich, sexy! Bundesliga-Kicker, Rock-Stars (Pete Doherty) oder Leinwand-Helden (Josh Hartnett)

Musik: Electro- und House

Was es kostet: Eintritt frei

Wo und wann: Maximiliansplatz 5, (Eingang Max-Joseph-Straße) www.babymunich.com

Mehr zum Münchner Nachtleben:

partygaenger.de

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