Akademiestraße

Feuerwehr rettet Katze aus brennender Wohnung

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Wird alles wieder gut: Die Katze ist noch benommen.

München - Da hat sie aber Glück gehabt, die Kleine: Aus der brennenden Wohnung in der Akademiestraße (Maxvorstadt) holten Feuerwehrleute am Montag im allerletzten Moment eine Katze.

 Das Tier hatte sich bereits mindestens eine halbe Stunde lang in der Wohnung verkrochen und dabei gefährlich viel Rauch eingeatmet. Dank der Hilfe der Tierarztes von der aktion tier - Tierrettung überlebte sie jedoch.

In der Wohnung wohnen eine 63-jährige Frau und ihr Sohn, die bei Brandausbruch aber beide nicht daheim waren. Nach den Ermittlungen der Brandfahnder der Polizei brach das Feuer im Zimmer des Sohnes auf dem Bett aus. Um 14.30 Uhr drang plötzlich dichter Qualm aus den Fenstern. Die Nachbarn riefen die Feuerwehr, die rasch löschte. Die Wohnung wurde aber schwer beschädigt vom Rußniederschlag in allen Räumen.

In einem zugedeckten Korb brachten die Feuerwehrleute das in höchster Panik wild um sich schlagende, fauchende und beißende Kätzchen aus dem Haus. Noch auf der Straße nahm sich Tierarzt Dr. Hannes Wendt von der Tierrettung des völlig verstörten und schwer atmenden Tieres an. Nicht gerade kooperativ griff die Katze auch sogleich ihren Retter an. Die Katze bekam zunächst eine Sauerstoffdusche und dann ein Entwässerungsmittel, weil sich aufgrund der massiven Rauchvergiftung bereits Flüssigkeit in der Lunge angesammelt hatte. Mit vereinten Kräften wurde das Kampftigerchen in die Sauerstoff-Box bugsiert und in die Tierklinik der Universität in Schwabing gefahren. Dort wurde das Tier medikamentös ruhig estellt, damit sich der Körper erholen kann.

Dorita Plange

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