Mögliches Motiv schockiert

Feuer in der Dachauer Straße: Warum mussten drei Menschen sterben?

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Bei dem Brand an der Dachauer straße ließen drei Menschen ihr Leben.

Ärger über seine Nachbarn und die Zustände im Allgemeinen sollen einen 43-Jährigen dazu gebracht haben, sein Wohnhaus in der Dachauer Straße anzuzünden.

München - Er soll in einem großen Münchner Mietshaus in der Dachauer Straße einen Brand entfacht haben, der einen Vater und dessen zwei Töchter das Leben kostete: Der 43-Jährige muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht München I wegen dreifachen Mordes und schwerer Brandstiftung verantworten. 

Zum Prozessauftakt äußerte sich der Angeklagte mit libyscher und tunesischer Staatsangehörigkeit umfassend zu seiner Person - zu dem Feuer im November 2016 schwieg er. Sein Mandant bestreite die Tat, sagte Verteidiger Walter Lechner. 

Führte Ärger über Zustände im Haus zur Eskalation?

Der 43-jährige Angeklagte wohnte seit 2009 in dem Mietshaus in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs. Mit den Wohnverhältnissen im Haus habe sein Mandant - anders als es die Staatsanwaltschaft mit Blick auf das Motiv sieht - nie Probleme gehabt, so Lechner.

Die ersten Zeugen sollten am Donnerstagnachmittag aussagen. Laut Anklage hatte der 43-Jährige das Feuer aus Ärger über seine Nachbarn und die Zustände im Haus gelegt.

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dpa

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