In München und ganz Bayern

Fast 40 Taten? Polizei fasst Uni-Einbrecher 

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An der LMU, aber auch der TU in Garching hatte der Mann mehrere Einbrüche verübt.

München - Ein 40 -Jähriger wird als Täter mehrerer Einbrüche an der TU und LMU überführt. Wie sich herausstellt, war der Dieb an Universitäten in ganz Bayern im Einsatz. 

Update vom 22. März 2017: Bei der KfW-Förderung von Einbruchschutz gelten neue Regeln. Wer sein Haus sicherer machen möchte, profitiert schon bei kleineren Umbaumaßnahmen. Wir haben zusammengefasst, was Sie zur neuen KfW-Förderung für Einbruchschutz wissen müssen.

Seit Juni vergangenen Jahres kam es in den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität und der TU zu mehreren Einbrüchen in Büroräume. Auch Automaten und Schränke wurden aufgehebelt. Jetzt hat die Polizei den Serientäter dingfest gemacht! Nach seiner Festnahme in Würzburg stellte sich heraus: Der 40-Jährige hat an Universitäten in ganz Deutschland sein Unwesen getrieben.

Der jüngste Fall: Am 12. Januar rasten zwölf Streifenwagen zum LMU-Institut für Kommunikation und Medienforschung in der Oettingenstraße. Dort hatte ein Professor am frühen Morgen den Mann auf dem Flur beobachtet und ihn angesprochen. Als der Einbrecher die Flucht ergriff, rief er die Polizei. Die suchte auch mit Hubschraubern und Reiterstaffeln nach dem Gangster – bis vor einer Woche noch ohne Erfolg. Da nahm ihn die Polizei in einem Hotel in Würzburg fest. Der Einbrecher sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Alleine in München soll er 17 Mal zugeschlagen haben, es dabei hauptsächlich auf Bargeld abgesehen haben. Weil er an den Tatorten DNA-Spuren hinterlassen hatte, konnten ihm jetzt auch Einbrüche in Augsburg, Nürnberg, Erlangen und Landshut nachgewiesen werden. 

J. Heininger

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