Von Reisenden

Am Hauptbahnhof: DB-Mitarbeiter attackiert

München - Zwei DB-Mitarbeiter sind am Wochenende am Hauptbahnhof von Reisenden attackiert worden. Einer wurde an Ohr und Hals verletzt, der andere erhielt einen Schlag ins Gesicht.

Wie die Polizei mitteilt, wurde ein 23-jähriger Kongolese am Sonntag gegen 10 Uhr in einem Regionalzug aus Nürnberg kontrolliert. Weil er keinen Fahrschein dabei hatte, stellte ihm der Zugbegleiter eine Preisnacherhebung aus und ließ ihn bis nach München Hauptbahnhof fahren.

Als der Zug dort ankam, lag der 23-Jährige schlafend in einem Abteil. Der Zugbegleiter forderte ihn zum Aussteigen auf. Auf dem Bahnsteig griff ihn der Kongolese dann grundlos an und verletzte den Zugbegleiter am Ohr sowie am Hals und beschädigte sein Diensthemd.

Der Zugbegleiter verständigte daraufhin ein Unterstützungskommando am Bahnsteig. Als er wieder zum Zug kam, hatte sich der Kongolese wieder ins Abteil gelegt und war erneut eingeschlafen. Das Unterstützungskommando weckte ihn und übergab den Mann schließlich der Bundespolizei, die über zwei Promille Alkohol in seinem Blut feststellten. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

Bereits am Samstag hat ein 40-jähriger Deutscher einem Mitarbeiter der Bahnsicherheit mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Der Grund: Der DB-Mitarbeiter hatte den Mann angesprochen, weil dieser in den südlichen Ladehof uriniert hatte. Gegen den 40-Jährigen, der einen freiwilligen Alkoholtest verweigert hat, wird nun ebenfalls wegen Körperverletzung ermittelt.

mm

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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