Aktion offenbar abgeblasen

Hausbesetzung in der Maxvorstadt: Leere Häuser bleiben leer

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Dieses Transparent hängten die Hausbesetzer in der Sandstraße auf.

Eine anonyme Gruppe hält derzeit die Polizei mit Hausbesetzungen auf Trab. Doch eine in der Maxvorstadt angekündigte Aktion haben die Aktivisten offenbar verworfen. Die Polizei traf am Sonntag niemanden an

Eine anonyme Gruppe hält derzeit die Polizei mit Hausbesetzungen auf Trab. Nach Aktionen im Westend und einer Ex-Diskothek waren am Samstag zwei Häuser in der Maxvorstadt im Visier der Gruppe. Auf ihrer Homepage kündigten die Aktivisten von „Für LⒶu Haus“ Aktionen in der Sandstraße und der angrenzenden Linprunstraße an. Dies sei eine „Solidaritätsbekundung für Hausdurchsuchungen bei Unterstützer/-innen“ der Aktivisten. Dazu gab es Bilder, die Banner an den besetzten Häusern zeigten: „Hausbesetzung statt Hausdurchsuchung“ ist auf dem einem zu lesen, „I’m back LⒶu Haus“ auf dem anderen. Am Sonntag war dann aber von einer Besetzung nichts zu sehen. Beide Häuser stehen leer und heruntergekommen da. Die Polizei hatte trotzdem ein Auge auf die Häuser. 

Anwohner Robert Stoecker (21) erzählte am Sonntag von einem Dutzend Männer, die am Samstag vor dem Haus vorgefahren seien: „Die kamen mit schwarzen Autos, 3er BMWs mit Münchner Kennzeichen und haben Bilder von dem Haus und parkenden Autos gemacht.“ In Schwarz gekleidete Männer mit Knöpfen im Ohr hat er gesehen. Der Student ist sich sicher: Das waren Polizisten in Zivil. Die Polizei bestätigte dies am Sonntag. Die Beamten vor Ort hätten allerdings weder Aktivisten noch Banner vorgefunden. 

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite “Maxvorstadt – mein Viertel“

Xaver Bitz

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