Auch das künftige Bier ist bekannt

Spektakulärer Wechsel im Löwenbräukeller: Aktuell ist das Lokal zu - und ab Mai vieles neu

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Neue Zeiten kommen auf den Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz in München zu.

Das Traditionsgasthaus Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz hat derzeit geschlossen. Innen wird renoviert - denn ein neuer Wirt wird bald wiedereröffnen. Dann wird einiges anders sein.

„Service unavailable“ - „Service nicht verfügbar“ heißt es auf der bisherigen Internetadresse des Löwenbräukellers am Münchner Stiglmaierplatz. Und das ist auch in der Realität so: Seit 16. März ist das bayerische Traditionsgasthaus geschlossen, wie Eventmanagerin Michaela Ehrlinger unserer Onlineredaktion sagte. Das letzte Event im Festsaal stieg am 24. März: das Starkbierfest. 

Danach ging eine Ära zu Ende: Wiesn-Wirt Christian Schottenhamel verlässt nach acht Jahren den Löwenbräukeller und bewirtet nun am Nockherberg. Stattdessen übernimmt die Wiesn-Wirte-Familie Reinbold den Löwenbräukeller und hat auch schon eine neue Online-Präsenz geschaffen.

Wiedereröffnen soll der Löwenbräukeller irgendwann Anfang oder Mitte Mai. „Aufgrund der Renovierungsarbeiten ist es derzeit schwierig, einen genauen Termin zu nennen“, so Ehrlinger. Bis dahin würden beispielsweise die Böden abgeschliffen, alles frisch gestrichen, eine neue Eventtechnik installiert und die Showküche im Restaurant ausgebaut.  

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Ludwig Reinbold übernimmt die Geschicke

Federführend im neuen Löwenbräukeller wird der junge Wirt Ludwig Reinbold (30) sein, einer der beiden Söhne von Wiesn-Wirt Edi Reinbold. Zu dessen Imperium gehören außerdem das Schützenzelt auf dem Oktoberfest, das Wirtshaus „Zum Franziskaner“ nahe des Marienplatzes, das Hotel „3 Löwen“ am Hauptbahnhof und die Eventlocation „Lions Kitchen“. 

Ludwig Reinbold (l.) mit Vater Edi Reinbold und Bruder Matthias am Aschermittwoch beim Fischessen im Franziskaner.

Ludwig Reinbold will nichts Grundsätzliches am Konzept des Wirtshauses ändern: „Der Löwenbräukeller wird eine bayerische Großgaststätte bleiben“, sagte er am Donnerstag zu unserer Onlineredaktion. Dennoch soll nach der Neueröffnung „frischer Wind“ im Traditionshaus wehen- zum Beispiel dank einer Licht- und Tonanlage auf aktuellstem technischen Stand. Wert legt Reinbold auch auf ein neues Biergarten-Konzept. Dazu gehören beispielsweise ein Lichtkonzept mit romantisch angestrahlten Bäumen und Biergartenbänke, die mit bequemen Rückenlehnen versehen sind. 

Mehr Service scheint dem jungen Wirt ebenfalls ein Anliegen zu sein: „Die Biergartenausgabe soll verbessert werden, sodass die Gäste möglichst wenig anstehen müssen“, sagt Reinbold. Auch drinnen soll das Essen schneller und heißer auf die Tische kommen. Dazu verlegt Reinbold die Kücke vom Keller ins Erdgeschoss. 

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Wird weiterhin Löwenbräu-Bier ausgeschenkt?

Kulinarisch soll der neue Löwenbräukeller “bayerisch modern“ sein. Und das Bier? Spekuliert wurde noch im Februar, ob im Löwenbräukeller bald nicht mehr Löwenbräu, sondern Augustiner oder Tegernseer ausgeschenkt wird.  Es hieß, der neue Wirt würde mit anderen Brauereien verhandeln. Dem ist laut Abenzeitung nun aber nicht so: Die Familie Reinbold will dem Löwenbräu-Bier treu bleiben. 

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