Stadträte hinterfragen Verengung

Markierungen in der Dom-Pedro-Straße stören den Verkehr: CSU über Spuren verwundert

Die Dom-Pedro-Straße zwischen Waisenhausstraße und Mittlerem Ring ist mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer beruhigt und gleichzeitig eine wichtige Verbindung zwischen dem Stadtteil Gern und dem Mittleren Ring.

Jüngst wurde dort eine Fahrbahnmarkierung aufgebracht, um Schrägparken zu ermöglichen. Was allerdings diverse Fragen aufwirft, die die beiden CSU-Stadträte Marian Offman und Kristina Frank nun in einer Anfrage an die Stadtverwaltung hinterfragen.

Denn: Im südlichen Bereich des Straßenzuges ist durch die Schrägparker die Fahrbahn nun so schmal, dass Lastwagen, städtische Busse und Autos nicht mehr ohne Ausweichmanöver aneinander vorbeifahren können, so die CSU-Stadträte. Im nördlichen Teil der Straße ist links von der Markierung für die Schrägparker in etwa nur einem Meter Entfernung ein durchgehender Streifen aufgetragen, welcher nach der Straßenverkehrsordnung nicht überfahren werden darf. In diesem Bereich kann offiziell also nur ein Fahrzeug jeweils in eine Richtung passieren. Tatsächlich sei es aber so, dass der durchgehende Fahrbahnstreifen ständig verkehrswidrig überfahren wird.

In ihrem Schreiben hinterfragen die Stadträte den Sinn der Markierung und wollen wissen, wie das Kreisverwaltungsreferat wohl die Situation vor Ort bewertet. „Was ist beabsichtigt mit der Verengung der Straße insgesamt und in einem Teilbereich sogar auf eine Spur vor dem Hintergrund, dass in dieser Straße ein städtischer Bus fährt?“, fragen Offman und Frank. Auch die Mutmaßung, die Markierung könnte ein Vorstadium für eine Umwidmung der Dom-Pedro-Straße in eine Einbahnstraße sein, hinterfragen die Stadträte.

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sri

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa / Jens Büttner

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