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Ein Traum in Rosa und Kupfer

Neues Café in der Maxvorstadt: Das erwartet Besucher in „Mary’s Coffee Club“

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Mit viel Liebe zum Detail hat Maren „Mary“ Weiss ihr Café eingerichtet.

Die Niedersächsin Maren „Mary“ Weiss eröffnet schon ihr zweites Café in München. Geplant hat sie es mit Instagram im Hinterkopf.

Schon im Namen steckt viel von der Inhaberin drin: „Mary’s Coffee Club“ heißt das hübsche Café, das jüngst in der Amalienpassage (Maxvorstadt) eröffnet hat. Denn Mary liebt Kaffee. Mehr noch. „Ich kann ohne Kaffee nicht leben“, sagt die 31-jährige Betreiberin und lacht.

Mary heißt eigentlich Maren Weiss, aber weil die Münchner mit dem nordischen Vornamen der gebürtigen Niedersächsin nichts anfangen konnten, hatte sie in der bayerischen Landeshauptstadt schnell ihren Spitznamen weg. Die junge Frau aus Braunschweig kam ursprünglich zum Studium nach München. „Und dann bin ich mit dem Herzen hängen geblieben“, sagt sie. Nachdem sie an der Technischen Universität Sportwissenschaften studiert hatte, entschloss sich die zierliche Blondine, ein eigenes Café zu eröffnen – „ein Mädchentraum“, wie sie sagt. 2014 eröffnete Weiss das „Daddy Longlegs“ an der Barer Straße, das erste Café in der Stadt, das Açai-Bowls anbot, eine fruchtige Müsli-Alternative.

Wohlfühl-Café mit internationalem Flair

Damals musste die Münchnerin noch um einen Kredit bei der Bank betteln. Jetzt, wo das „Daddy Longlegs“ sich etabliert hat, ging es mit dem zweiten Café einfacher. „Mary’s Coffee Club“ verfolgt jedoch ein anderes Konzept. Es ist weniger Coffeeshop und mehr Wohlfühl-Café. „Ich wollte einen Ort schaffen, an dem man sich gerne aufhält, mit internationalem Flair“, erzählt Weiss. San Diego, Melbourne, New York – die angesagtesten Metropolen der Welt dienten als Inspiration für die Einrichtung.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Puderfarbene Wände, Kupferlampen, braune Lederbänke wie in einem amerikanischen Diner, und Tische mit roten Marmorplatten harmonieren wunderbar miteinander. Ein Blickfang an den sonst reduzierten Wänden ist der geschwungene Neon-Schriftzug „Mary’s Coffee Club“ über den Sitzbänken – sehr Instagram-tauglich. 

„Ich freue mich, wenn’s den Gästen gefällt und sie Fotos machen“, sagt die Betreiberin. Die Fototauglichkeit des Lokals war zu einem gewissen Grad auch Berechnung. Weiss glaubt: „Design wird in Cafés immer wichtiger.“ Und so hat sie sich bei der Einrichtung nicht allein auf ihren eigenen Geschmack verlassen, sondern zusammen mit zwei befreundeten Interior Designerinnen das Raumkonzept erarbeitet. Wichtig waren Weiss auch Pflanzen. Auf einem Holzregal wuchert jede Menge Grün, das den Raum belebt.

Hauseigene Röstung

Und dann sind da noch die Speisen und Getränke. Kaffeeliebhaberin Weiss bietet in ihrem Coffee Club eine hauseigene Röstung an – „mit Noten von Schokolade, Kakao und Nuss“. Sie findet: „Das funktioniert für Espresso genauso wie für Milchkaffee.“

Die Speisenkarte ist noch recht übersichtlich, soll aber im Laufe der Zeit um neue Gerichte erweitert werden. Der Gast kann zwischen „Sweet Food“ und „Club Food“ wählen – je nachdem, ob ihm der Sinne mehr nach Frühstück oder schon nach Mittagessen steht. Zu den süßen Gerichten zählt etwa das „MCC Toast“, gegrillter Sauerteig-Dinkeltoast mit hausgemachter Erdnussbutter, Banane, Erdbeere und Honig. Mittags gibt es unter anderem eine „Tel Aviv Bowl“ mit Zucchininudeln, Spinat, rotem Reis, Mango, Tomatensalsa und Hummus (9,90 Euro), wahlweise mit Feta (+1 Euro) oder Ziegenfrischkäse (+2 Euro).

Janina Ventker

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Mary’s Coffee Club an der Türkenstraße 86a (Amalienpassage) hat Dienstag bis Sonntag von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite Maxvorstadt – mein Viertel: https://www.facebook.com/MaxvorstadtMeinViertel/

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