Vorfall in der Maxvorstadt

Wegen Parkverbot-Schild: Brüder prügeln Umzugs-Team krankenhausreif

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Zoff wegen Halteverbot: Ein 35-Jähriger wurde schwer verletzt (Symbolfoto).

In der Maxvorstadt ist ein Streit um ein Halteverbot derart eskaliert, dass ein Mann mit schweren Verletzungen in die Klinik eingeliefert werden musste. 

München - Wegen eines Umzugs hatte eine Firma mobile Halteverbote in einer Straße im Stadtteil Maxvorstadt platziert. Am Mittwoch gegen 10 Uhr stellten drei Mitarbeiter des Transportunternehmens jedoch fest, dass trotzdem zwei Autos in dem Parkverbot abgestellt worden waren, berichtet die Münchner Polizei.

Dann tauchte einer der Parksünder auf. Der Münchner hatte allerdings überhaupt kein Verständnis dafür, warum er seinen Wagen aus dem Halteverbot wegfahren sollte. 

Dabei kam es zunächst zu einem verbalen Streit, so die Polizei. Dann fuhr der 34-Jährige aber sein Auto weg. Die Transportunternehmer gingen davon aus, dass sich die Sache nun erledigt habe.

Falschparker kehrt mit Bruder zurück

Unerwartet kehrte jedoch der 34-Jährige kurze Zeit später mit seinem 32-jährigen Bruder zurück. In einem Durchgang des Hauses fingen die beiden an, die drei Transportunternehmer mit Fäusten zu schlagen und später auch mit Füßen zu treten.

Ein 33-jähriger und ein 34-jähriger Transportunternehmer wurden leicht verletzt, ein 35-jähriger Mann musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht werden. 

Die beiden tatverdächtigen Männer wurden vorläufig festgenommen. Sie werden am Donnerstag dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Maxvorstadt – mein Viertel“

Ein Parkverbot beschäftigte vor kurzem das Gericht: Ein Grasbrunner hatte ein Halteverbotsschild in seiner Straße einfach abgeflext. 

ml

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