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Ein Spaziergang durch die Maxvorstadt

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Bilder und Geschichten aus der Maxvorstadt.

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1 / 66Hiermit beenden wir unseren Spaziergang durch die Maxvorstadt. Die Fotostrecke hätte noch wesentlich umfangreicher sein können, denn der Stadtteil hat noch viel mehr zu bieten. Aus Platzgründen beschränken wir uns aber auf diese Auswahl. Wer mehr über die Maxvorstadt erfahren will, dem sei das im Hirschkäfer-Verlag erschienene Buch "Maxvorstadt - Die unbekannte Schöne" empfohlen. Hier finden sich auf über 200 Seiten zahlreiche Informationen und Bilder über die Geschichte des Viertels. © google maps
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2 / 66Doch Odeonsplatz, Schellingstraße und das Siegestor gehören zur Maxvorstadt. Wir nehmen Sie mit auf eine Rundreise durch den schönen Münchner Stadtteil. © gs
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3 / 66Was viele nicht wissen: Die parallel zum Englischen Garten verlaufende Königinstraße mit der medizinischen Kleintierklinik an der Veterinärstraße ist der östlichste Teil der Maxvorstadt. © gs
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4 / 66Das nördliche Ende markiert die gesamte Georgenstraße. © gs
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5 / 66Westliches Ende der Maxvorstadt ist das Marsfeld, hier der Blick auf die Arnulfstraße in Richtung Innenstadt. © gs
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6 / 66Im Süden grenzt der Alte Botanische Garten die Maxvorstadt von der Isarvorstadt ab. © Kurzendörfer
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7 / 66Die Feldherrnhalle - eines der bedeutendsten Bauwerke in der Maxvorstadt. Sie wurde 1841 bis 1844 durch den großen Architekten Friedrich von Gärtner im Auftrag von König Ludwig I. nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz erbaut. © gs
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8 / 66Zuvor stand auf diesem Platz das "Schwabinger" Tor als eines der fünf Münchner Stadttore. Das Tor wurde im Zuge der Arbeiten an der Feldherrnhalle abgerissen. © gs
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9 / 66Einer der beiden Löwen in der Feldherrnhalle ist einer Überlieferung nach bayerischen, der andere preußischen Ursprungs. Unterscheiden soll man die beiden Löwen deshalb, weil der preußische Löwe das Maul offen hat. Das soll eine grantige Anspielung auf die Gesprächigkeit der norddeutschen "Schnacker" sein ... © gs
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10 / 66Politisch und historisch betrachtet war die Feldherrnhalle Schauplatz denkwürdiger Geschehnisse. So endete hier beispielsweise der Hitlerputsch im Jahre 1923. Im Jahr 1962 hielt der französische Ministerpräsident Charles de Gaulle hier eine Rede, die einen großen Anteil an der Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich hatte. In der jüngeren Vergangenheit fanden hier die beeindruckenden Feierlichkeiten zur 850-Jahr-Feier der Stadt München im Jahr 2008 statt. © gs
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11 / 66In unmittelbarer Nachbarschaft der Feldherrnhalle befindet sich die Theatinerkirche mit ihrem berühmten ockerfarbenen Anstrich. Eigentlich heißt die katholische Stiftskirche St. Kajetan. © gs
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12 / 66Die Kirche gehört zu den ältesten Gebäuden Münchens: Sie wurde 1675 eingeweiht. © gs
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13 / 66Das Siegstor trennt die Ludwig- von der Leopoldstraße. Es wurde zwischen 1843 und 1852 von Friedrich von Gärtner errichtet. Die Inschrift "Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend" wurde hinzugefügt, als das im Krieg schwer beschädigte Siegestor vereinfacht wieder aufgebaut wurde. © gs
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14 / 66Die Ludwigsstraße wurde einst als Prachtstraße angelegt - heute wird der Boulevard vom Straßenverkehr dominiert. © gs
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15 / 66Prachtvolle Gebäude wie die Bayerische Staatsbibliothek findet man an der Ludwigstraße zuhauf. © gs
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16 / 66Die Ludwigskirche wurde von König Ludwig I. in erster Linie deshalb geplant, um an den Beginn der damaligen Löwenstraße (heute Schellingstraße) einen prachtvollen Monumentalbau zu platzieren. Nach über 15-jähriger Bauzeit mit zahlreichen Ärgernissen, Baustopps und persönlichen Eitelkeiten wurde die Kirche 1844 endlich eingeweiht. © gs
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17 / 66Rückansicht der Türme der Ludwigskirche - betrachtet aus einem Innenhof in der Königinstraße. © gs
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18 / 66Obwohl im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, beschlagnahmte die US-amerikanische Besatzungsmacht das Gebäude 1945 und machte die Ludwigskirche bis 1949 zur Garnisionskirche. © gs
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19 / 66Ein Blick in die Schellingstraße in Westrichtung. Im vorderen Teil bilden Gebäude der LMU den Schwerpunkt der Szenerie. Erst weiter hinten folgt die Schellingstraße als Wohngebiet. © gs
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20 / 66Die erste Seitenstraße der Schellingstraße ist die Amaliensraße. Geschäfte für Uni-Bedarf sowie Bücherläden reihen sich hier aneinander. © gs
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21 / 66Hier zu sehen: die Rückseite des Hauptgebäudes der LMU München. © gs
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22 / 66Im Bürgerbüro an der Schellingstraße/Türkenstraße werden teilweise Second-Hand-Klamotten verkauft (r.), teilweise wird Stadtteilpolitik gemacht. © gs
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23 / 66Kult in der Türkenstraße: Der Alte Simpl. Die Kneipe war im frühen 20. Jahrhundert Szenetreff der sogenannten "Schwabinger Bohème". Stammgäste in der von Kathi Kobus geführten Kneipe waren Künstler wie Joachim Ringelnatz, Karl Valentin oder Ludwig Thomas. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, die Kneipe in den 50er Jahren wieder aufgebaut. © gs
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24 / 66Hinterhofatmosphäre ... © gs
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25 / 66... in der Türkenstraße. © gs
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26 / 66Wie ein hohler Zahn wirkt diese Baulücke in der Schellingstraße. München verändert auch hier permanent sein Gesicht. © gs
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27 / 66Auch kult: Der Schellingsalon in der Schellingstraße/Ecke Barerstraße. Die Gaststätte kann auf eine 125-jährige Tradition zurückblicken und wurde glücklicherweise im Krieg von schwerwiegenden Schäden verschont. Anfang des 20. Jahrhunderts fand hier so mancher Leichenschmaus statt, nachdem im nahegelegenen Alten Nordfriedhof beerdigt wurde. © gs
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28 / 66Noch eine Gaststätte mit Tradition: Die Osteria Italiana war das erste italienische Restaurant in München. Ein dunkles Kapitel der Gaststättengeschichte: Ein gewisser Adolf Hitler nannte die Osteria (damals Osteria Bavaria) in den 20er-Jahren sein Lieblingsrestaurant. © gs
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29 / 661952/53 errichtete der Architekt Sep Ruf im Auftrag des Vereins zur Behebung der Wohnungsnot das Wohnhaus Theresienstraße 46-48 an der Ecke zur Türkenstraße. Es war das erste "Glashaus" Münchens. © gs
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30 / 66Die Statue von Kurfürst Maximilian von Bayern auf dem Wittelsbacherplatz. © gs
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31 / 66Ebenfalls ein bedeutendes Areal der Maxvorstadt ist der Alte Nördliche Friedhof zwischen Arcis-, Adalbert, Barer- und Tengstraße. © gs
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32 / 66Die Josephskirche am nördlichen Ende der Augustenstraße/Josephsplatz. © gs
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33 / 66Der Pfarrer von St. Ludwig fürchtete gegen Ende des 19. Jahrhunderts größere seelsorgerische Lücken in den immer dichter besiedelten Neubaugebieten im Nordwesten Münchens und regte 1895 den Bau einer Kirche an. 1902 wurde St. Joseph eingeweiht. © gs
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34 / 66Zwei Sprengbomben machten die Kirche 1944 dem Erdboden gleich, nur der 63 Meter hohe Turm überstand das Bombardement. Mit dem Wiederaufbau ließ man sich Zeit, da der Wohnungsbau an allererster Stelle stand. So diente zunächst eine Holzbaracke als Kirche. 1952 wurde das Gebäude dann wieder eingeweiht. © gs
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35 / 66Da St. Joseph weite Teile Schwabings mitbetreut, gilt die Kirche heute irrtümlicherweise als Schwabinger Pfarrei. © gs
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36 / 661826 wurde, durch König Ludwig I. initiiert und Architekt Leo von Klenze verwirklicht, der Grundstein zum Bau der Alten Pinakothek gelegt. Die Bauarbeiten dauerten zehn Jahre und förderten ein Gebäude zutage, das die Welt vorher so noch nicht gesehen hatte. © gs
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37 / 66Zumindest von den Ausmaßen her hatte es ein solch mächtiges Museumsgebäude vorher noch nicht gegeben. Damit das Gebäude richtig wirken konnte, baute man es nicht, wie ursprünglich geplant, an die ohnehin schon mit Prachtbauten gesäumte Ludwigstraße. Vielmehr entschied man sich für das freie Feld nahe der Türkenkaserne. © gs
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38 / 66Das Museum entwickelte sich schnell zum Publikumsmagneten - und schon damals war die grüne Freifläche vor dem Gebäude ein beliebter Ausflugsort, um zu picknicken. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude teilweise zerstört - der komplette Wiederaufbau war 1957 beendet. © gs
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39 / 66An der Türkenstraße steht das letzte Überbleibsel der der einst prächtigen Türkenkaserne: Das Türkentor. Direkt daneben hat seit 2009 das Museum Brandhorst seine Heimat. © dpa
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40 / 66Die Pinakothek der Moderne an der Barer Straße wurde 2002 eröffnet. © gs
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41 / 66Das Kunstareal München wird durch die Neue Pinakothek vervollständigt. © Schlaf
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42 / 66Der Obelisk am Karolinenplatz. Das 29 Meter hohe Kunstwerk, das überwiegend aus eingeschmolzenen Bronzegeschützen türkischer Kriegsschiffe gefertigt wurde, wurde 1833 als Ehrenmal für die bei Napoleons Russlandfeldzug gefallenen Soldaten der Bayerischen Armee errichtet. © gs
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43 / 66Der Blick vom Karolinenplatz in Richtung Theatinerkirche. © gs
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44 / 66Der Blick auf die Frauenkirche. Der Karolinenplatz ist übrigens der erste Platz in München, der das Motiv des Strahlenplatzes aufgreift. © gs
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45 / 66Hier der Blick in Richtung Königsplatz. Am Karolinenplatz sind heute unter anderem das Amerikahaus, die Zentrale der Staatlichen Lotterieverwaltung in Bayern sowie der Bayerische Sparkassenverband angesiedelt. © gs
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46 / 66Um diese Straße gab es in den vergangenen Jahren viele Debatten und Auseinandersetzungen. Von 1957 bis 2008 hieß die Straße Meiserstraße, nach dem bayerischen Landesbischof Hans Meiser. Nachdem aber bekannt wurde, dass Meiser antisemitische Aussagen gemacht hatte, entschied der Stadtrat 2007, die Straße umzubennennen. Die Umbenennung verzögerte sich jedoch, da ein Verwandter von Meiser gegen die Umbenennung klagte. In zweiter Instanz entschied das Bayr. Verwaltungsgericht am 2. März 2010, dass die Umbenennung gestattet ist. © gs
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47 / 66Der Königsplatz ist einer der geschichtsträchtigsten Plätze Münchens. Konzipiert wurde der Ort vom Architekten Karl von Fischer zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Klassische Strenge sollte in lebendiges Grün eingebettet werden und den städtebaulichen Vorstellungen König Ludwigs I. entsprechen. © gs
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48 / 66Leo von Klenze führte die Arbeiten am Königsplatz auf Wunsch von Ludwig I. weiter. Die auf griechischen Einflüssen basierende Architektur rund um den Königsplatz ist eng mit dem Schicksal von Otto Friedrich Ludwig von Wittelsbach, dem Sohn Ludwig I. verbunden. Otto betrat 1832 den griechischen Thron - der Königsplatz sollte ein Zeichen der Verbundenheit zwischen Bayern und Griechenland sein. © gs
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49 / 66Die Glyptothek (im Bild), die Propyläen (nächstes Bild) und das Gebäude, in dem heute die Staatliche Antikensammlung beherbergt ist, zeugen von griechischem Einfluss. © gs
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50 / 661862 waren die Propyläen fertiggestellt. Während des dritten Reichs pflasterten die Nazis den Königsplatz mit 20.000 Granitplatten. Fortan fanden hier Dutzende Aufmärsche und Kundgebungen statt, auch die Bücherverbrennung im Jahr 1933. © gs
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51 / 66Der ehemalige Führerbau an der Arcisstraße beherbergt heute die Hochschule für Musik und Theater München. Hier wurde 1938 das Münchner Abkommen unterzeichnet. © gs
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52 / 66Im Vordergrund ist einer der Sockel der beiden ehemaligen "Ehrentempel" zu sehen. Hier wurden im Dritten Reich die Särge der beim Hitler-Putsch 1923 umgekommenen Nazis aufbewahrt. Nach dem Krieg sprengten die Amerikaner die Ehrentempel, ließen die Sockel aber als Mahnmal der Erinnerung stehen. © gs
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53 / 66Direkt neben einem der ehemaligen Ehrentempel an der Brienner Straße soll das lange geplante NS-Dokumentationszentrum entstehen. Übrigens genau auf dem Grundstück, auf dem während des Dritten Reichs das "Braune Haus" stand. © gs
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54 / 66Jetzt sind wir in der Augustenstraße angekommen, wo auch eine ganz besondere Hinterhof-Atmosphäre herrscht. © gs
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55 / 66Hier trifft ganz Altes ... © gs
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56 / 66... auf Nachkriegs-Moderne. © gs
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57 / 66Insgesamt ergibt sich ein für München typisches Bild: Ein Gemisch aus Altem und Neuem. © gs
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58 / 66Eine der schönsten Straßen Münchens ist die Richard-Wagner-Straße. Die Straße hinter dem Lenbachhaus wirkt noch heute wie eine im guten Sinne altmodische Theaterkulisse. © gs
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59 / 66Hier gibt es Erker, Dachgauben, verspieltes Fachwerk, romanisch anmutende Fassadenfiguren, eine versetzte Straßenführung - alles, was das Architektenherz begehrt. © gs
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60 / 66Im Haus Nummer 27 lebte Fritz Gerlich, Journalist und Widerstandskämpfer im Dritten Reich. Eine Gedenktafel erinnert an den von den Nazis ermordeten Gerlich. © gs
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61 / 66Einen krassen Kontrast gibt es, wenn man von der Richard-Wagner-Straße in Richtung Gabelsberger Straße läuft. Schrilles Nachkriegsgrün dominiert hier die Szenerie. © gs
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62 / 66Auch der Stiglmaierplatz mit dem Löwenbräu-Keller gehört zur Maxvorstadt. © gs
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63 / 66Der Platz durchlebte in den vergangenen Jahrzehnten viele Wandlungen. Verkehrstechnisch ist der Stiglmaierplatz ein wichtiger Knotenpunkt in München. © gs
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64 / 66St. Benno an der Grenze zu Neuhausen. Das Gotteshaus wurde 1895 eingeweiht und nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs originalgetreu wieder aufgebaut. © gs
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65 / 66Ein wesentliches Merkmal der Maxvorstadt ist das Gelände des Bayerischen Rundfunks zwischen Arnulf-, Seidl- und Marsstraße. © gs
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66 / 66Auf diesem Gelände stand früher das Verkehrsministerium, aus dem Mitte der 20er-Jahre die ersten Radiosendungen übertragen wurden. © gs

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