Japanisches Essen

Dieses Restaurant ist in aller Munde: Das shimai in der Maxvorstadt

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Food-Bloggerin Bianca Murthy im Restaurant shimai

In der Maxvorstadt gibt es was Neues: Das japanische Restaurant shimai, die neu eröffnete Schwester des #shami in Schwabing. Food-Bloggerin Bianca hat den Laden getestet.

München - shimai [sprich: schi-ma-i] bedeutet auf japanisch „Geschwister/Schwester“ und bildet zugleich die Brücke zwischen dem bereits im März 2016 eröffneten Restaurant #shami an der Münchner Freiheit und dem vor drei Wochen neu eröffneten Restaurant shimai. Ich war vor einigen Tagen zum ersten mal vor Ort und habe dort gegessen. Geführt wird die auf moderne asiatische Küche ausgerichtete Lokalität – also die „kleine Schwester des Restaurant #shami“ – ebenfalls von Betreiber und Koch Hai Pham.

Ankommen: Atmosphäre und Ambiente 

Tritt man nach dem Überqueren der mit Holzmöbeln ausgestatteten Terrasse in das shimai ein, erkennt man sofort, dass es zum Schwabinger #shami gehört. Aufgeteilt in einen vorderen und durch einen schmalen Gang abgetrennten hinteren Sitzbereich, fielen mir sofort die zahlreichen Details, der asiatische Touch, die prunkvolle Holzdecke mit asiatischen Verzierungen, die asiatischen Vasen und Tapeten sowie all die stimmigen Details auf, welche dem shimai eine angenehme Atmosphäre verleihen.

Auch in dieser Neueröffnung: Asiatische Bilder an den Wänden, einzigartiges Mobiliar und verspielte Details hier und da.

Speisekarte und Weine 

Die Karte untergliedert sich in "Asian Lite Bites" (also kleine Starter; ab 3,90 Euro), "Cold Starter" (ab 6,90 Euro), "Dumplings" (ab 5,90 Euro), "Salads" (ab 4,90 Euro), "Soups & Noodles" (ab 7,90 Euro), "Wok Chef" (Wokgerichte; ab 13,90 Euro), "Red Curry" (mit Ente, Huhn oder Gemüse; ab 13,90 Euro), "Frischer Fang" (ab 14,90 Euro), "Bun" (vietnamesische Reisnudeln mit frischem Salat, Kräutern, Erdnüssen, Thai-Schalotten und Limetten-Chili-Dressings samt Frühlingsrolle; ab 13,90 Euro), "Self Rolling for 2" (für 17 Euro p.P.) und zwei "Desserts" (ab 3,90 Euro).

„Frische und Regionalität sind mir in meinen beiden Restaurants sehr wichtig. Auch im shimai wird nur mit besten frischen Zutaten gekocht. Die Küche soll dazu abwechslungsreich und authentisch sein.“, so Hai Pham auf meine Frage hin, worauf er mitunter großen Wert beim Kochen seiner Kreationen legt. Gerne werdet ihr hier als Gast in Sachen Getränke- und Speiseauswahl beraten, wenn ihr noch nicht so recht wisst, was euch schmeckt. Auf jeden Fall empfehlen kann ich euch die "Shimai Gyoza"-Dumplings mit Schweinefleisch, Garnelen, Shitake, Wasserkastanien und Lauch auf einer Tomaten-Ingwer-Sauche (für 7,90 Euro) sowie den frischen Thunfischsalat nach vietnamesischer Art mit Fischsauce. Bei den Hauptgerichten lachten mich zahlreiche Gerichte aus dem Wok an; meine Wahl fiel auf „Beef Lemongras", wahlweise mit Simmentaler-Entrecôte (für 19,90 Euro) oder Black Angus Rind (für 15,90 Euro). Mir hat alles sehr gut geschmeckt. Der Genuss einer Mahlzeit lebt zuerst von dem Moment, in dem einen der Teller vorgesetzt wird, dann steigt einem der Duft – in diesem Fall – von Gemüse, würzigen Aromen und frischen Kräutern in die Nase und nach dem ersten Bissen war mir klar, dass ich eine neue Perle Münchens mit dem shimai entdeckt habe.

In Sachen Wein bietet das shimai Rot- und Weißweine flaschenweise zwischen 28 und 69 Euro an und hat auch immer zwei offene Weine parat – einfach nachfragen. Dabei sind Weinkarte, Weine aus Deutschland (Pfalz, Rheingau, Nahe, Rheinhessen), Österreich (Wien, Burgenland, Niederösterreich), Italien (Venetien, Toskana), Südafrika (Stellenbosch, Swartland), Frankreich (Loire, Rhone, Provence) und Spanien (Rioja). 

Wenn ihr gerne Cocktails vor, nach, während dem Essen schlürft, seid ihr hier ebenfalls richtig. Asiatische Spirituosen werden gezielt verwendet um spannende Kreationen im Glas zu zaubern; auch die Gin-Auswahl kann sich sehen lassen. 

Mein Tipp: "Mango Sticky Rice" mit Nep Moi, Pampero Especial, Mango, Vanille, Cocos-Cream und Sesam (für 9,90 Euro).

Selbst ausprobieren? 

Ausprobieren könnt ihr das shimai zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr für einen gemütlichen Lunch – auch auf der sonnigen Terrasse – oder ab 17:30 Uhr bis 23:00 Uhr (bis dahin gibt es warme Küche). Reserviert auf jeden Fall vorab und sagt dazu, wenn ihr auf der Terrasse sitzen wollt – fühlt euch nicht irritiert vom mannshohen Beobachter in gold und rot in der Eingangstür.

Es lohnt sich auch einfach nur für eine hausgemachte Limonade vorbei zu kommen, die es in verschiedenen Sorten gibt. (Mein Tipp: Erdbeer-Basilikum). Tut euch außerdem selbst einen Gefallen und lasst euch kulinarisch ein wenig entführen, sprich beraten bei der Auswahl. Dann lernt ihr gleich neues kennen. So kam auch ich zu meinem süßen Abschluss, der “Pandan Creme“ - eine Vanillecreme mit Karamell, frischer Mango und Maracuja. Es lohnt sich auf jeden Fall vorbei zu kommen. Die U-Bahnstation „Theresienstraße“ ist nur einen Steinwurf entfernt.

Kontaktdaten: 

shimai Restaurant | Theresienstraße 87, 80333 München | Telefonnummer: 089 66549268 | Website: http://shimai.de/

Biancas Foodblog 

Bianca bloggt für Merkur.de und tz.de über Münchens Gastronomie. Mehr zu Bianca und ihrem Blog erfahren Sie hier. Ihre Restaurant-Checks und Tipps gibt es auf unserer Themenseite Biancas Foodblog.

Weitere zahlreiche Restaurant-Tests liest du auf Biancas Website unter biancas-blog.de und über ihre Facebook-Seite.

Die wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Maxvorstadt – mein Viertel“.

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