Er hätte es lieber nicht tun sollen

Porsche-Fahrer wagt provokantes Manöver auf Münchner Prachtstraße

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Auf der Ludwigstraße sorgte ein Porsche-Fahrer mit seinem Gefährt für Furore (Symbolbild).

Mit einer nicht ganz alltäglichen Aktion hat sich ein Porsche-Fahrer in München eine Polizeikontrolle eingebrockt. Die Beamten staunten nicht schlecht.

München - Am Dienstag, 16.04.2019, gegen 20.00 Uhr, fiel einer zivilen Streifenbesatzung der Münchner Verkehrspolizei ein Porsche auf, der auf Höhe der Ludwigstraße zu einer plötzlichen 180-Grad-Wendung ansetzte und gleichzeitig die Reifen quietschend durchdrehen ließ. 

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle konnten die Polizeibeamten feststellen, dass der 36-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss stand und keinen Führerschein mit sich führte. Gegen den 36-Jährigen aus dem Landkreis München lag bereits ein rechtskräftiges Fahrverbot wegen einer Fahrt unter Drogeneinfluss und eines Geschwindigkeitsverstoßes vor. 

Gegen ihn wurde eine Blutentnahme angeordnet und ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrt unter Drogeneinwirkung und diverser Verstöße nach der Straßenverkehrsordnung eingeleitet. Seine Fahrt durfte er danach nicht mehr fortsetzen. Am Donnerstag hat die Münchner Polizei verkündet, wie sehr ihr Autoposer auf den Geist gehen.

mm/tz

Was dieser Münchner (32) durchgemacht haben soll, klingt wie ein Hollywood-Drehbuch: Seine Ex-Frau (27) und deren neuer Lebensgefährte (48) sollen versucht haben, ihm schwere Straftaten anzuhängen. Das mutmaßliche Ziel: Er sollte das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder verlieren.

Bei der Vollbremsung eines Linienbusses wurde ein Mann in München schwer verletzt. Die genaue Ursache für den Vorfall wird derzeit noch ermittelt.

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