Lebensgefährlich verletzt

Münchner (47) auf Tretroller von Auto erfasst: Was zeigte die Ampel an? Polizei bittet um Zeugenhinweise

Blaulicht
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In München hat sich ein schlimmer Unfall ereignet (Symbolbild).

In München hat sich ein schlimmer Unfall ereignet. Es kam zur Kollision zwischen einem Auto und einem Tretrollerfahrer. Letzterer wurde lebensgefährlich verletzt.

München - In München hat sich am Freitag (1. Oktober) ein schwerer Unfall ereignet. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 75-jähriger Münchner mit einem Mini-Pkw auf der Seidlstraße. Er wollte gegen 15.20 Uhr die Kreuzung zur Marsstraße geradeaus überqueren, stieß jedoch mit einem 47-Jährigen (ebenfalls aus München) zusammen, der auf einem Tretroller unterwegs war.

München: Tretroller-Fahrer von Auto erfasst - 47-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Der Tretroller-Fahrer wurde gegen die Windschutzscheibe des Autos geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Zeugen alarmierten den Notruf. Der 47-Jährige wurde nach einer Versorgung vor Ort vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 3000 Euro.

Schwerer Unfall in München: Was zeigte die Ampelanlage in der Maxvorstadt? Zeugen gesucht

Während der Unfallaufnahme mussten Teile der Örtlichkeit gesperrt werden, was zu größeren Verkehrsbehinderungen im Bereich der Mars- und Seidlstraße führte. Diese dauerten rund eine Stunde. Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. „Gegenstand dieser Ermittlungen sind auch die angezeigten Signale der dortigen Ampelanlage zum Unfallzeitpunkt“, heißt es im Pressebericht.

Die Beamten suchen deshalb nach Zeugen, „die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zur Schaltung der Lichtzeichenanlage zum Unfallzeitpunkt“. Sie werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando unter der Nummer 089 6216-3322, oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (kam)

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Zunächst war vom Fund einer Fliegerbombe die Rede, das hat sich als Irrtum entpuppt. Ein Streckenabschnitt der Münchner S-Bahn war dennoch gesperrt.

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