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„Querdenker“ blockiert Straße in München: Er wollte offenbar alleine einen Autokorso starten

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Von: Tanja Kipke

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In München kommt es immer wieder zu Protesten gegen die Corona-Maßnahmen. Ein „Querdenker“ wollte offenbar alleine einen Autokorso starten.
In München kommt es immer wieder zu Protesten gegen die Corona-Maßnahmen. Ein „Querdenker“ wollte offenbar alleine einen Autokorso starten. (Archivbil) © Felix Hörhager/dpa

Ein 73-jähriger „Querdenker“ behinderte mit einem querstehenden Kleinbus den Verkehr in München. Als die Polizei einschreitet, wird der Mann aggressiv.

München - Ein querstehender Kleinbus blockierte am Freitagabend (21. Januar) gegen 23.30 Uhr die Ludwigstraße in der Maxvorstadt. Wie die Münchner Polizei am Sonntag mitteilte, befand sich im Bus ein 73-Jähriger, der gegenüber den Polizeibeamten angab, der „Querdenker“-Szene anzugehören. Er wolle aktuell einen Autokorse gegen die Corona-Maßnahmen starten. Allerdings schien er das ganz alleine vorgehabt zu haben, da keine anderen Teilnehmer anwesend waren. Angemeldet sei die Protestaktion ebenfalls nicht, berichtet die Polizei.

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„Querdenker“ will alleine Autokorso in München starten: Polizei muss Mann fesseln

Als die Beamten die Identität des Mannes feststellen wollten, sei er zunehmend „verbal und körperlich aggressiv“ geworden. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, mussten ihm die Polizisten Handschellen anlegen. Er wurde auf eine Polizeidienststelle gebracht und erhielt eine Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr. Sein Kleinbus wurde vom Abschleppdienst am Fahrbahnrand abgestellt. (tkip)

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