4000 Münchner und einige Stars

Starke Worte gegen die Armut auf dem Königsplatz

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Halb Konzert, halb Infoveranstaltung: 4000 Münchner kamen am Samstag zum Königsplatz.

München - 4000 Menschen versammelten sich am Samstag auf dem Königsplatz, um ein Zeichen gegen Armut und ein klares Signal an die G7-Teilnehmer zu senden.

Dorothea Hörsch hat das Unsagbare gesehen und geholfen. Die Intensivkrankenschwester war unter den ersten Helfern nach dem Erdbeben in Nepal. Die 32-Jährige engagiert sich ehrenamtlich für Humedica, eine Organisation, die humanitäre, medizinische Hilfe leistet. „Jeder sollte seinen Beitrag leisten, um die Welt zu verbessern“, sagt Hörsch.

So wie sie denken die meisten der 4000 Menschen am Samstag auf dem Königsplatz. Sieben große Nicht-Regierungsorganisationen haben sich für das Protestkonzert unter dem Motto Zusammen gegen Armut zusammengeschlossen. Unterstützung gab’s von Musikern, Politikern und Prominenten. Im Mittelpunkt aber standen jene, die die Welt verändern. 250 Jugendbotschafter der Organisation One klärten auf, wie extreme Armut bis 2030 beendet werden kann. „Eins, zwei, drei, jetzt stirbt wieder ein Kind an Hunger“, sagt Botschafter Martin Lauber. Der 24-Jährige klärt in seiner Freizeit in Infoständen darüber auf, dass extreme Armut beendet werden kann, wenn man Frauen stärkt. Weil die anteilig viel mehr in Bildung und Gesundheit investieren.

Um Bildung geht’s auch Alina Weiss. Die 19-Jährige war fünf Monate in Tansania mit dem Verein Jambo Bukoba. Der Verein bildet tansanische Sportlehrer aus und renoviert Schulen. Weil den Menschen auf dem Königsplatz die Welt nicht egal ist, appellieren sie an die G7: Setzt verbindliche Ziele, um die extreme Armut bis 2030 zu beenden!

Jasmin Menrad

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