Ex-Bayern-Präsident in der Marsstraße

Uli Hoeneß bei Eröffnung des neuen Flüchtlingszentrums

München - Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß wohnte am Donnerstag der Eröffnung des Young Refugee Centers an der Marsstraße bei, das das Ankunftszentrum in der Bayernkaserne ablöst.

Uli Hoeneß hat ein Herz für Flüchtlinge. Der ehemalige Bayern-Präsident ließ es sich am Donnerstag nicht nehmen, bei der Eröffnung des Young Refugee Centers an der Marsstraße vorbeizuschauen. Einer seiner bislang wenigen öffentlichen Auftritte seit der Haftentlassung Ende Februar.

Leiterin Carolin Rapp zeigte OB Reiter (l.), Regierungspräsident Hillenbrand (M.) und Uli Hoeneß die Zimmer.

In nur wenigen Monaten Umbauzeit ist die deutschlandweit erste zentrale Anlaufstelle für minderjährige Flüchtlinge entstanden. OB Dieter Reiter (57, SPD) lobte, dass das „Thema gut und menschenwürdig“ abgebildet worden sei. Mit der Einrichtung an der Marsstraße wird das Ankunftszentrum in der Bayernkaserne abgelöst. In dem ehemaligen Bürohaus in der Maxvorstadt werden künftig neu ankommende junge Flüchtlinge in Obhut genommen, ärztlich untersucht, registriert und psychologisch betreut. Platz hat das Gebäude für 180 Betten und sechs Kurzzeitwohngruppen. Untergebracht werden können mithin 200 Flüchtlinge. Die bleiben nur wenige Tage in der Einrichtung. Dann werden sie in eine dauerhafte Einrichtung vermittelt.

„Kinder und Jugendliche, die aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns kommen, brauchen gerade in den ersten Stunden ihrer Ankunft Menschen, die ihnen das Gefühl von Geborgenheit geben“, sagte Reiter. Das sei nun erfüllt. Das neue Center hat rund 14 Millionen Euro gekostet. 95 Prozent davon werden vom Freistaat refinanziert.

Rubriklistenbild: © Marcus Schlaf

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