Unbekannte hängen Banner an Gebäude 

Vermeintliche Hausbesetzung: Polizei greift an der Seidlstraße ein

Sollte die Polizei in die Irre geführt werden? Im Einsatz waren die Ordnungskräfte am Samstag in München an der Seidlstraße, wo eine vermeintliche Hausbesetzung für Ärger sorgte.

München -  Wie die Münchner Polizei am frühen Samstagabend berichtete, waren am Samstag an der Seidlstraße starke Kräfte im Einsatz, weil alles danach aussah, dass eine linke Gruppierung ein Haus besetzt hat. Vor Ort fanden die Beamten jedoch niemanden vor. Es waren an dem Gebäude lediglich Banner angebracht, die auf eine Hausbesetzung schließen ließen, so die Polizei.

Der Vorfall, bei dem vorsorglich auch Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort waren, dürfte ein Nachspiel haben. „Wir nehmen so etwas sehr ernst“, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Auch die Frage, ob die Polizei mit der Aktion an der Seidlstraße in die Irre geführt werden sollte, soll bei den Ermittlungen geklärt werden, so die Sprecherin.   

Protest gegen Wohnungsleerstand  

Nach Angaben einer Gruppe, die sich „die Aktivist_innen“ nennt, besetzten die Aktivisten am Samstag gegen 15 Uhr die Räumlichkeiten der ehemaligen „Meinburk“ in der Seidlstraße 15. Mit ihrer Besetzung protestierten die Aktivist_innen „gegen Wohnungsleerstand in München trotz gleichzeitig explodierenden Mietpreisen“, heißt es in einer Mitteilung der Grupppe.

js

 

Rubriklistenbild: © js

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