Durch Zuzug

Mehr Ausländer als je zuvor in München

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Der Anteil der Bürger mit einem ausländischen Pass in München betrug im vergangenen Jahr rund 27 Prozent.

München - Die Zahl der Ausländer in der Stadt München ist so hoch wie noch nie zuvor. Seit dem Jahr 2010 sind rund 100.000 Männer und Frauen mit ausländischen Wurzeln in die bayerische Landeshauptstadt gezogen – das entspricht etwa einer Stadt der Größe Kaiserslauterns.

Der Anteil der Bürger mit einem ausländischen Pass in München betrug im vergangenen Jahr rund 27 Prozent. 420.000 Menschen stehen hinter dieser Zahl. 210.000 weitere Münchner (das entspricht 14 Prozent) haben einen Migrationshintergrund und besitzen einen deutschen Pass. In keiner anderen Großstadt ist der Anteil an Ausländern so hoch wie in München.

Münchens Wirtschaftskraft zieht an

Migranten haben maßgeblich zum starken Wachstum der Stadt in den vergangenen Jahren beigetragen. Jeder zweite Mensch, der seit 2004 nach München zog, hat ausländische Wurzeln. Die meisten Zuwanderer sind nach Angaben der Stadtverwaltung unter 30 Jahre alt. Sie werden von der Wirtschaftskraft Münchens angezogen, auch die Attraktivität als Bildungsstandort spielt eine Rolle. Im Jahr 2015 kamen rund zwei Drittel der Ausländer aus Europa.

Die Länder, aus denen die meisten Zuzüge registriert wurden, sind Kroatien mit etwa 5000 Menschen sowie Rumänien und Italien mit je 4000 zugezogenen Personen. Das Referat für Stadtplanung kommt in einer Analyse der Wohnungssituation Münchens zu dem Schluss, dass die „sehr hohe Migration auch auf die Bevölkerungsstruktur Münchens Einfluss nehmen“ werde.

Das gilt vor allem für die Stadtbezirke Feldmoching-Hasenbergl, Moosach, Milbertshofen, Ramersdorf und Berg am Laim. In diesen Bezirken liegt der Anteil ausländischer Mitbürger bei mehr als 30 Prozent .

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