Achtung: Roter-Kopf-Alarm!

Mehr Blaulicht-Einsätze durch "Fifty Shades of Grey"?

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"Fifty Shades of Grey" ist momentan das Gesprächsthema Nummer eins. Hat der Film auch Auswirkungen auf das Liebesleben der Münchner?

München - "Fifty Shades of Grey" ist der Renner in den Kinos. Die Londoner Polizei befürchtet schon jetzt mehr "Ziemlich-Peinlich"-Einsätze nach schiefgegangenen Fessel-Fantasien. Wie sieht es da in München aus?

Am Donnerstag ist sie in den Kinos angelaufen - und in aller Munde: Die Verfilmung der Fessel-Softporno-Schmonzette "Fifty Shades of Grey" ist das Thema in der Mittagspause, beim Sport oder beim Treffen mit Freunden. In Deutschland legte die Bestseller-Verfilmung einen sehr guten Start hin. Prognosen gehen vom stärksten Kinostart seit dem James-Bond-Film Skyfall im Jahr 2012 aus, wie das Branchenportal Meedia berichtet.

Doch regt der Film auch die Fantasien für Unterwerfungs-Spielchen in den eigenen Schlafzimmern an? Die Londoner Feuerwehr zumindest befürchtet viele zusätzliche Einsätze mit Roter-Kopf-Alarm. Die Einsatzkräfte glauben, dass sie nun öfter gefesselte oder in sonstigen verruchten Utensilien feststeckende Liebeswillige aus - nun ja etwas peinlichen - Situationen befreien müssen.

Ein bisschen Schmunzeln muss der ein oder andere da schon. Heiße Fesselspiele, die dann schiefgehen: Die Münchner Feuerwehr ist da noch ganz gelassen.

"Es gibt hin und wieder schon delikate Fälle bei uns", sagt Andreas Felsner von der Münchner Feuerwehr. Etwa, wenn es bei den Herren der Schöpfung in Bereichen, die sie nicht so gerne am Telefon nennen mögen, mal zwickt. Und die Einsatzkräfte mit speziellem feinmechanischen Werkzeug anrücken müssen, um das metallisches Liebesutensil aufzukriegen. Eine deutliche Zunahme dieser Einsätze sei aber nicht erkennbar, so Felsner.

Auch Marianne Gottwald von der Münchner Polizei kann Entwarnung geben. "Die Kollegen von der Einsatzzentrale können momentan keine extreme Häufung solcher Einsätze feststellen." Kuriose Fälle wie "Mann hat seine Frau gefesselt und kann sie nicht mehr befreien", bekämen sie aber schon ab und an mal mit.

Ganz so wild wie im Buch geht es in den hiesigen Schlafzimmern also nicht zu. Oder die Münchner sind besonders klug - und lassen sich einfach nicht erwischen.

wei

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