Umbau wird teurer

Mehr Kosten für Kunsttempel

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Teurer Gärtnerplatz

München - Die Sanierung des Gärtnerplatz-Theaters wird teurer als angenommen. Auch der Umbau der Neuen Pinakothek wird den Freistaat mehr kosten als bisher veranschlagt.

Erst vor ein paar Tagen hat Bayerns Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) angekündigt, bei der Sanierung des Gärtnerplatz-Theaters werde er kein finanzielles Desaster zulassen wie beim Deutschen Theater. Sein Ministerium muss nun die erste Hiobsbotschaft verkünden: Die Renovierung wird statt 71 rund 77 Millionen Euro kosten. Als Grund werden vor allem die gestiegenen Baukosten im teuren Pflaster München genannt.

Auch der Umbau der Neuen Pinakothek wird den Freistaat mehr kosten als bisher veranschlagt: Das Haus, das wegen Asbest saniert werden muss, schlägt mit fünf Millionen mehr zu Buche (also statt 60 nun 65 Millionen) – für die Zwischenlagerung der Meisterwerke. Und dann ist da ja noch die Pinakothek der Moderne, die nach zehn Jahren ab Februar 2013 geschlossen wird – Kosten der reperaturbedürftigen Risse im Mauerwerk: geschätzte 750 000 Euro.

Auch für die Sanierung des Hauses der Kunst hat die Staatsregierung grünes Licht gegeben. Wie teuer das wird, steht noch nicht fest. Als Größenordnung kann man von rund 60 Millionen Euro ausgehen.

Insgesamt müssten in ganz Bayern 850 Millionen Euro ausgegeben werden, um alle maroden Kultureinrichtungen wieder in Schuss zu bringen, so Minister Wolfgang Heubisch: „Das ist eine gewaltige Summe. Sie soll Schritt für Schritt in einem Zeitraum von zehn Jahren bezahlt werden.“

tz

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