Kooperation mit dem BFV

Mehr Plätze, mehr Trainingszeiten: Reiters Offensive für den Vereinsfußball

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Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kickt selbst gerne – wie hier beim Jubiläum des FC Ludwigsvorstadt. 

Das wird sportlich. Die Stadt will den Vereinsfußball stärken. In einer gemeinsamen Aktion mit dem Bayerischen Fußballverband sollen die Bedingungen für den Amateur-Fußball in den kommenden vier Jahren verbessert werden. Dazu baut die Stadt 13 neue Groß- und 15 neue Kleinspielfelder – unter anderem im Sportpark Freiham, der bereits Anfang nächsten Jahres fertiggestellt sein soll.

Ferner ist in dem Fünf-Punkte-Konzept mehr Spielzeit auf den Plätzen vorgesehen. Bereits seit vorigem Jahr sind die Bezirkssportanlagen länger geöffnet. Bis 2025 sollen sie mit mindestens einem Kunstrasenplatz ausgestattet werden. Ein Platz mit Kunstrasen und Flutlicht kann pro Woche 30 Stunden länger genutzt werden.

Zudem sollen Freisportanlagen von Schulen so hergerichtet werden, dass sie auch von Fußballvereinen genutzt werden können. An 43 Standorten gibt es schon Plätze, die der DFB-Norm entsprechen. Bei 104 Kleinspielfeldern an Schulen soll überprüft werden, ob dort Training für Kinder und Jugendliche möglich ist.

Außerdem könnte München ein Regionalligastadion mit 2500 Plätzen bekommen. Auch daran arbeitet die Verwaltung bereits. Es soll auch geeignet sein für die Bayernliga und ambitionierte Frauen- und Jugendmannschaften. Mittel- bis langfristig ergeben sich laut Stadt an weiteren Standorten Möglichkeiten für Großspielfelder – zum Beispiel an der Lerchenauer Straße, an der Riemer Straße und der Ludwigsfelder Straße. Überdies wird in Kooperation von Stadt und Fußballverband ein Amateurfußball- Koordinator eingesetzt, der die Themen Gewaltprävention, Integration und Förderung des Mädchenfußballs im Fokus haben wird. Der Stadtrat soll im Oktober über die Besetzung entscheiden.

OB Dieter Reiter (SPD) sagte gestern: „Fußball ist in der Landeshauptstadt München eine der beliebtesten Sportarten: Er wird in 165 Vereinen gespielt, die 39 500 Mitglieder haben. Und über die Hälfte der Aktiven sind Kinder und Jugendliche, die mit Fußball Spaß am Sport erfahren und Fairplay lernen.“ Der neue Aktionsplan werde die Rahmenbedingungen für die Sportler deutlich verbessern. „Besonders gut finde ich die Idee eines Amateurfußball-Koordinators. So kann sich jemand an der Basis schnell und unkompliziert um die täglichen Belange des Vereinsfußballs in München kümmern“, hofft OB Reiter. 

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