Mehr Sicherheit für U-Bahn-Passagiere

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Die Gleisüberwachung soll den MVG-Kunden mehr Sicherheit bieten.

München - Ende vergangenen Jahres häuften sich die Fälle in denen Menschen ins Gleis stürzten und von Zügen überrollt wurden. Nun startet die MVG eine neue Sicherheitsinitiative.

Die MVG startet demnächst ihren Test der Gleisüberwachung (tz berichtete) wohl am Rotkreuzplatz. Hier vergleichen die Verkehrsbetriebe mehrere Systeme. Sie sollen verhindern, dass künftig noch Menschen ins Gleis stürzen und von Zügen überrollt werden. Ende vergangenen Jahres gab es mehrere Unglücke.

CSU-Stadtrat und Bahn-Experte Georg Kronawitter ist zufrieden - er fordert schon lange mehr Sicherheit. „Die CSU begrüßt den Gesinnungswandel bei der MVG, hat sie doch die jahrelange Abwehrhaltung der MVG-Führung und des rot-grünen Rathausbündnisses deutlich kritisiert“, sagt Kronawitter. Fraktionskollege Richard Quaas weist auch auf die Unterstützung der Aktion Münchner Fahrgäste und des Blindenbunds hin und verspricht: „Wir werden am Ball bleiben und uns auch dafür einsetzen, dass die S-Bahn-Stationen sicherer werden.“

Die MVG hat im Stadtrat bekanntgegeben, dass sie drei Systeme ausprobiert: Radar, der zum ersten Mal bei der fahrerlosen Nürnberger U-Bahn eingesetzt wurde Laser-Scanner, der in Kopenhagen und Taipeh verwendet wird Kameras mit Bildanalyse, das die TU Dresden entwickelt hat. Die Idee reklamiert die MVG allerdings für sich: „Die Testanwendungen sind kein Verdient der CSU, sondern das Ergebnis langjähriger Aktivitäten von Ingenieuren der MVG.“

DAC

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