Bis zu 500 Teilnehmer angemeldet

Kundgebungen zum Start des NSU-Prozesses

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Das Strafjustizzentrum München bereitet sich auf den NSU-Prozess vor. Dazu werden auch mehrere Demonstrationen erwartet.

München - Zum geplanten Auftakt des NSU-Prozesses vor dem Münchner Oberlandesgericht am Montag sind in der Nähe des Justizgebäudes ein halbes Dutzend Kundgebungen geplant.

Die Organisatoren hätten dazu bis zu 500 Teilnehmer angemeldet, teilte das Münchner Kreisverwaltungsreferat am Donnerstag mit. Bis dahin waren sechs Veranstaltungen bekannt.

Das "Bündnis gegen Naziterror und Rassismus" hatte bereits zum ursprünglich geplanten Prozessstart Mitte April eine große Demonstration organisiert. Jetzt will das Bündnis vor dem Gericht erneut an die Opfer erinnern und einen konsequenten Kampf gegen Rechtsextremismus fordern. Das sagte der Sprecher Thomas Spree auch mit Blick auf den wochenlangen Streit um die Presseplätze.

München bereitet sich auf NSU-Prozess vor

München bereitet sich auf NSU-Prozess vor

Weitere Veranstalter haben unter dem Motto "Zeig Haltung -Gemeinsam gegen Rassismus" sowie "München bleibt bunt und wird nicht braun" zu Kundgebungen aufgerufen. Auch der Türkische Volksverein will zum Prozessauftakt demonstrieren. Der Terrororganisation "Nationalsozialistischer Untergrund" werden zehn Morde zugeschrieben, acht Opfer waren türkischer Abstammung.

dpa

Ab Montag berichten wir in unserem Live-Ticker über den NSU-Prozess.

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