Melodie und Rotz: D-A-D im Backstage

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Keineswegs mit Bon Jovi vergleichbar: D-A-D

München - Danish Dynamite im Backstage: D-A-D rockten München. Die tz war dabei.

"Munich! Das ist Intelligenz!", schreit Jesper Binzer, als die Fans im ordentlich gefüllten Backstage Werk mal wieder eines seiner Mitsing-"Experimente" bewältigt haben. Der Frontmann der Kopenhagener Rock-Institution D-A-D ist nicht nur ein Charmebolzen erster Klasse, dem sich die Dekolletés nur so entgegenrecken, nein, er kann auch die Metal-Sau rauslassen. Und das freut dann die Herren, die sich bei D-A-D nie dem Verdacht aussetzen, einer berechnenden Friseusenrock-Combo a la Bon Jovi zu huldigen. Binzer, sein Leadgitarrenbruder Jacob, Zweisaitenbassist Stig Pedersen und Drummer Laust Sonne schaffen den Spagat zwischen Melodie und Rotz-Credibility seit 27 Jahren. Und Hits haben sie im Köcher, dass sie statt knapp zwei problemlos auch vier Stunden spielen könnten. Oder fünf.

Der schwere Groover "New Age Moving In" von der neuen, elften Studioscheibe "DIC.NII.LAN.DAFT.ERD.ARK" eröffnet den Reigen, danach säbeln D-A-D mit "Jihad" vom 89er-Mörderalbum "No Fuel Left For The Pilgrims" gleich den ersten Klassiker von der Konzertwurst. "Point Of View" darf ebenso wenig fehlen wie "Monster Philosophy" und "Bad Craziness", mit dem der reguläre Set beendet wird. Und im Zugabenblock wird neben dem neuen Samenzieher "The Place Of The Heart" natürlich auch die Hymne aller Langschläfer ausgepackt: "Sleeping My Day Away" mit diesem unsterblichen Gretsch-"White Falcon"-Gitarrensound, den Meister Jacob inzwischen einer roten Fender "Jaguar" entlockt.

Kopenhagen! Das war Klasse!

Ludwig Krammer

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