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Vorarlberger Team gewinnt Abstimmung

Kommentar zum neuen Konzertsaal: Kein optischer Kikifax

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So soll er aussehen: Diese Grafik zeigt den neuen Münchner Konzertsaal.

Der Gewinner bei der Vergabe des Auftrags für die Konzipierung des neuen Münchner Konzertsaals steht fest. Merkur-Redakteurin Simone Dattenberger lobt das Modell in ihrem Kommentar.

München - Die Bauten Vorarlberger Architekten haben seit Längerem einen sehr guten Ruf. Mittlerweile gibt es einen Architektur-Tourismus in die Gegend. Die Jury für den geplanten Münchner Konzertsaal hat sich nun so ein handfestes Baumeister-Gwachs für das neue Wahrzeichen der Landeshauptstadt gesichert. Das Team Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur-Sturm aus Bregenz hat, wie berichtet, den ersten Preis für seine Idee bekommen und damit Großkopferte der Branche wie Chipperfield oder Zaha Hadid Architects ausgestochen.

Bei einem ersten Blick auf die Pläne des Büros Cukrowicz Nachbaur Architekten nimmt man mit Freude wahr, dass es sich ans Unmögliche gewagt hat: nicht an die Quadratur des Kreises, sondern an die Kreisung des Quadrats. Das ist durchaus nicht optischer Kikifax, sondern Notwendigkeit. Denn Chefdirigent Mariss Jansons und sein Symphonieorchester des BR, unbestritten einer der besten Klangkörper der Welt, wollen natürlich beste Akustik. Und die entfaltet sich nach herrschender Meinung in einem Schuhschachtel-Baukörper.

Viel Kritik am Entwurf: Münchner meckern über „hässlichen Schneewitchen-Sarg“

Der Charme des Cukrowicz-Nachbaur-Entwurfs besteht nun darin, die fade Schachtel zu runden, in Schwung zu versetzen und als sympathische Musik-Blase in einen verglasten Bauchkörper zu hängen - der ist ebenfalls, ja genau, eckig und weich zugleich.

Lobt den Entwurf für den Münchner Konzertsaal: Merkur-Redakteurin Simone Dattenberger.

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