Blutiger Streit am Hauptbahnhof

Messerattacke: Mann schwer verletzt

München - Blutiger Streit am Hauptbahnhof: Am Dienstagabend waren zwei Männer in Streit geraten, es ging wohl um Geld. Plötzlich zückte einer ein Messer - und verletzte den anderen lebensgefährlich.

Am Montagabend gegen 20.45 Uhr kam es in der Nähe des Hauptbahnhofs zum Streit zwischen einem 43-jährigen Italiener und einem 36-jährigen Rumänen. Der Italiener fügte dabei dem Rumänen mit einem Messer am Hals lebensgefährliche Verletzungen zu, sodass der im Krankenhaus einer Notoperation unterzogen werden musste, Lebensgefahr bestehe laut Polizei nicht mehr.

Der Verletzte flüchtete in ein nahe gelegenes Hotel. Nur der Hilfeleistung des Hotelpersonals ist es zu verdanken, dass er überlebte, schreibt die Polizei.

Der Tatverdächtige konnte durch einen unbeteiligten Zeugen durch die Bahnhofshalle verfolgt werden, der zufällig vorbeikommende Mitarbeiter der Bahnsicherheit auf den Vorfall aufmerksam machte. Die wiederum konnten den Flüchtigen mit Unterstützung weiterer Kräfte stellen und widerstandslos festnehmen. Das Tatmesser hatte er noch bei sich.

Vor Ort übernahm die Mordkommission München die weiteren Ermittlungen. Hinsichtlich des Tatablaufs gibt es durch die Beteiligten unterschiedliche Schilderungen, wobei Grund der Auseinandersetzung eine noch offene Geldforderung gewesen sein soll. Der Tatverdächtige wurde am Dienstag dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung der Haftfrage vorgeführt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ er Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Die Ermittlungen dauern an, weshalb keine frühere Presseveröffentlichung möglich war.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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