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Der Rocksommer 2009 im Theatron

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München - Scorpions, Sportfreunde Stiller, Bananafishbones, Killerpilze. Alles Namen, die auf dem längsten Open-Air-Musikfestival der Welt den Grundstein zu einer großen Karriere legten.

Seit 1973 gibt’s das Theatron im Olympiapark, das heuer vom 30. Juli bis 20. August dauert. Alles, was Sie wissen müssen, finden Sie hier:

Wenn man allerorts von der Lebensqualität Münchens spricht, dann meint man in erster Linie die Kultur (wozu wir auch den Biergarten zählen). Doch damit sind nicht nur die Superstars gemeint, die jährlich im Olympiastadion, in der Olympiahalle gastieren, nicht nur die prächtige Staatsoper, die drei Münchner Spitzenorchester oder die chronisch gastierenden Weltstars der Klassikszene. Nein, gerade im „Kleinen“ zeigt sich, wie kulturbeflissen eine Stadt ist. Und genau dafür ist das Theatron-Musikfestival ein wunderbares Beispiel. Das es überdies ja schon längst ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat als längstes Open-Air-Musikfestival auf der ganzen Welt.

Das Theatron ist: - entspannt auf Steinstufen sitzen oder auf dem Rasen drumrum und Musik aller Arten und aller Orte genießen

                            - den Geldbeutel schonen, weil Eintritt sparen und keine sündteuren Pausengetränke zu sich nehmen müssen. Man versorgt sich selbst

                            - und natürlich jede Menge musikalische Entdeckungen machen, und das bei 53 Konzerten.

Das lockt jährlich über 100 000 Zuhörer an.

Das Programm des Rocksommers 2009 im Theatron

Fotostrecke

Die Bandbreite ist wie immer so groß, wie das Festival lang ist. Die Musik reicht von Rock bis Klassik, von Folk bis Reggae, von Volksmusik bis Britpop, von Weltmusik bis Jazz. Und wer genug auf die Ohren bekommen hat, der kann zumindest an den Samstagen ab 22 Uhr gleich sitzenbleiben und noch auf die Augen kriegen. Dann finden Kurzfilm-Programme mit preisgekrönten Nachwuchs-Regisseuren statt. Optisch garniert wird das Theatron außerdem mit zwei großen Feuerwerken, die an den beiden ersten August-Donnerstagen (6. und 13.) auf dem Festivalgelände zünden werden. Hier werden jeweils rund 30 000 Besucher erwartet.

Ob man die magische 100 000-Besuchergrenze knackt? Das Wetter soll ja eher bescheiden werden. Zur Not kann sich das Theatron ja damit trösten, dass OB Ude die Schirmherrschaft hat. Der ist berühmt dafür, auch regelmäßig das Tollwood unter Wasser zu setzen.

M.B.

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