Mieten für Sozialwohnungen steigen

München - Die ärmsten Münchner müssen ab 2011 mehr Miete zahlen. Dann dürften die meisten Sozialwohnungen teurer werden, teilt Haus & Grund-Chef Rudolf Stürzer mit.

Er schätzt die Preiserhöhung auf im Schnitt rund zwei Prozent – das entspräche rund 10 Euro bei 500 Euro Miete im Monat. Hintergrund: die gestiegenen Verwaltungs- und Instandhaltungskosten. Die dürfen alle drei Jahre um die allgemeine Teuerungsrate erhöht werden. 2008 betrug die Steigerung 6,0 Prozent, bis 2011 liege diese bei 3,7 Prozent, erklärt Haus & Grund. Diese Steigerung schlägt nicht voll durch, da sie sich nur auf einen Teil der Sozialmieten beziehen.

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Bewohner älterer und billiger Wohnungen trifft die Erhöhung jedoch stärker, weil dort die Instandhaltung teurer bemessen ist. Bei der GWG, einer der größten Anbieter von Sozialwohnungen, steigen die Preise im Schnitt um vier Cent pro Quadratmeter, bei den günstigen Apartments um bis zu sieben Cent.

dac

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