Mietpreis-Schock in der Borstei

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In der Borstei sollen die Mieten steigen.

München - Die Borstei in Moosach galt lange als eine Vorzeige-Siedlung in München: Eine gesunden Mischung an Bewohnern, moderate Mietpreise und ein gutes soziales Klima. Doch all das ist jetzt bedroht.

Die Verwaltung erhöht nach einem Bericht des "Münchner Merkur" die Mieten – um bis zu 19 Prozent! Einige Bewohner können sich das nicht leisten. Im Schnitt, so schätzt Anke Röver von der Mietergemeinschaft Borstei, steigen die Mieten um 15 Prozent.“ Zahlte man beispielsweisefüreine100-Quadratmeter- Wohnung mittleren Standards bisher 1000 Euro, sind es künftig 1150 Euro. Einige Mieter, vor allem ältere Menschen mit kleiner Rente, stellt das vor ein echtes Problem. „Eigentlich macht sich jeder Sorgen, wohin es führt, wenn das so weitergeht“, klagt Röver. Entsprechend gut besucht war eine Mieterversammlung am Donnerstagabend. Mietervereins- Chefin Beatrix Zurek gab Tipps, außerdem baten die Mieter OB Ude in einem offenen Brief um Hilfe. Das ideelle Erbe des Senators Bernhard Borst sei gefährdet, heißt es darin, ebenso wie der einzigartige Charakter der 77-Häuser-Siedlung mit ihren 2500 Bewohnern.

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Doris Richter

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