Streife rückt in der Nacht aus

Abgebissener Finger? Münchner Polizei ereilt kurioser Notruf - Zustand der Beteiligten erklärt einiges

Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie gerufen wurden. Einen abgebissenen Finger musste sie bei ihrem nächtlichen Einsatz dann doch nicht als Beweismittel sicherstellen.

München - Am Freitag, 27.07.2018, gegen 01.30 Uhr, ging bei der Rettungsleitstelle ein Notruf ein, wie die Münchner Polizei berichtet. Einem jungen Mann soll der Finger abgebissen worden sein. Eine Streifenbesatzung der Münchner Polizei konnte den 22-jährigen Verletzten auf der Straße antreffen. Er wurde durch Kräfte der Feuerwehr behandelt. 

Es konnte eine Bissverletzung festgestellt werden, der Finger war jedoch nicht abgetrennt. Der 22-Jährige wollte sich zur ärztlichen Behandlung selbst in ein Krankenhaus begeben und fuhr nach Ende der polizeilichen Maßnahmen mit dem Taxi vom Einsatzort weg. 

Beißer in starkem Rauschzustand

Bei eingehender Befragung des jungen Münchners gab dieser zu, dass er mit einem Freund in einer nahegelegenen Wohnung Drogen konsumiert hat. Der 24-jährige Freund des Opfers habe ihn im Rausch dann in den Finger gebissen. Er konnte noch in der Wohnung des Verletzten angetroffen und festgenommen werden. 

Er befand sich in einem sehr starken Rauschzustand und wurde daher in ein Klinikum eingewiesen. In der Wohnung des Verletzten konnten verschiedene Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Die Kriminalpolizei klärt nun den genauen Hergang der Tat und ermittelt wegen der Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz.

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mm/tz

Rubriklistenbild: © Reinhard Kurzendörfer (Symbolbild)

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