Ein Sanierungsfall für 76 Millionen

Ein Blick in die Katakomben des Olympiastadions

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Das altehrwürdige Oly wird kein Museum: Die Stadt erhält es mit viel Steuergeld als Mekka der Weltstars!
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Technikräume: „Hier sieht man die Handschrift der 1960er und 70er Jahre. Von hier wird die Belüftung und Heizung gesteuert. Da man Neu und Alt nicht kombinieren kann, muss die Technik komplett erneuert werden“, sagt Technik-Chef Wasem Ajmail.
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Brandmeldezentrale: „Das ist immer der Anlaufpunkt für die Feuerwehr“, sagt der Technik-Chef. Brennt es, muss beispielsweise die Lüftung ausgeschaltet werden. Bisher geschieht das händisch. „In Zukunft soll das alles automatisch funktionieren“, erklärt Ajmail.
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Mit verschiedenen Programmen soll die Anlage dann ohne menschliches Einwirken auf diverse Schadensbilder reagieren.
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Ehrenloge: Dieser Bereich ist derzeit noch eine Notunterkunft für Flüchtlinge. Aber nicht mehr lang: Ab Saisonbeginn finden hier wieder Veranstaltungen statt. Durch die Sanierung soll das Areal frischen Wind bekommen. „Wir lassen die Räumlichkeiten so neutral wie möglich. Denn die Veranstalter wollen sie nach ihrem Geschmack gestalten.“
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Gesundheitspark: Heutzutage sind hier die Backstage-Bereiche für gastierende Künstler und ihre Crews untergebracht. Die stark in die Jahre gekommenen Räume werden jedes Mal aufs Neue aufwändig hergerichtet. Das soll nach der Sanierung überflüssig werden. „Wir wollen Standards setzen, und nicht immer mit Provisorien arbeiten“, sagt Olympiapark-Sprecher Tobias Kohler.
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Undichte Decken: Vielerorts im Stadion ist bisher Kreativität gefragt: Hier ist unter der Decke eine Wanne montiert, die Tropfwasser mithilfe eines Schlauches in einen Behälter im Nachbarraum leitet. Das muss natürlich aufhören.
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Haupttribüne: Der Boden, über den die Zuschauer zur Haupttribüne gelangen, hat so manchen Ansturm hinter sich.

München - Damit das Olympiastadion das Mekka der Weltstars bleiben kann, pumpt die Stadt 76 Millionen Euro in die Sanierung. Wir haben uns dort umgesehen und festgestellt: Aufmörteln ist unabdingbar!

Michael Jackson elektrisierte hier vier Mal ganz München, die Rolling Stones und Bon Jovi rockten sechs Mal auf der Bühne, heuer haben sich AC/DC und Helene Fischer angesagt: Damit das Olympiastadion das Mekka der Weltstars bleiben kann, pumpt die Stadt 76 Millionen Euro in die Sanierung. Jetzt wird endlich aufgemörtelt!

Außen hui und innen pfui: Über 40 Jahre trotzt der Bau Wind und Wetter, und auch die vielen Veranstaltungen gingen nicht spurlos vorüber – Olympia 1972, Fußball-WM 1974, EM 1988, Papstmesse, Kirchentage, Bundesliga. Seit Jahren wird nur noch geflickt, die Technik ist auf dem Stand der 70er Jahre. „Die Sanierung ist fällig, vielleicht sogar überfällig“, sagt Olympiapark-Sprecher Tobias Kohler (46). Technik-Chef Wasem Ajmail (48) erklärt: „Man dachte immer, es käme ein großer Umbau.“ Nun macht die Stadion-Sanierung nur den Anfang: Die Kosten für den ganzen Olympiapark werden auf eine halbe Milliarde Euro geschätzt! Die tz erklärt die ersten Schritte:

Maren Dopp

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