Autofahrer versucht, Polizisten in Washington zu überfahren

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Nach acht langen Gammel-Jahren

Das hat München mit dem Olympia-Busbahnhof vor

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So sieht er aus, der Busbahnhof am Olympiazentrum.

München - Einladend ist anders: Der Olympia-Busbahnhof (Milbertshofen) gammelt seit 2007 vor sich hin, das Dach ist marode, wird mit Stangen gestützt. Nun hat die Stadt konkrete Ideen für die Ruine.

Die erste sieht einen grünen Eingang vor, der den Park um rund 6000 Quadratmeter erweitern würde. Jedoch müsste dafür das Dach weichen – und das zählt zum denkmalgeschützten Ensemble Olympiapark.

Eine Idee für die Zukunft: das sogenannte Visitor Center.

Variante zwei heißt „Visitor Center“ und ist eine Idee der Dorf-Einwohner. Das Dach würde in Glasbauten integriert, die Raum für Tourist-Info, Ausstellungsflächen oder eine Gedenkstätte für die Opfer des Attentats bieten. Als dritte Variante gäbe es einen Hotelturm – die Stadt lehnt das allerdings ab, ebenso wie ein Studentenheim.

Gegen beides gibt es auch Widerstand bei den Bürgern. Eine weitere Idee stammt von BMW: eine Mobilitätsstation mit einer Ladestation für Elektro-Autos, mit Busstellplätzen und Fahrradverleih. Allerdings müsste auch dafür das Dach weg (das die Stadt erhalten will). Daher sollen vor allem die Pläne für den grünen Eingang, Visitors Center und Mobilitätsstation (aber mit Dach!) verfolgt werden. Auch eine Mischung ist denkbar.

Der Planungsausschuss hat das Thema vertagt. Die Pläne sollen noch konkreter sein. Zeit wird’s – nach acht Jahren Gammeln.

ska

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