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Grönemeyer und AC/DC: Massenansturm auf den Oly-Park

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Knallvoll war es bei AC/DC Konzert am Dienstag, auch am Donnerstag ist das Stadion ausverkauft. Nebenan spielt außerdem Herbert Grönemeyer.

München - Gleich zwei Mega-Konzerte finden am Donnerstagabend im Münchner Olympiapark statt. In der Olympiahalle empfängt Herbert Grönemeyer seine Fans, im Stadion rocken AC/DC nochmal die Bühne. Bei Parkplätzen und im öffentlichen Nahverkehr dürfte es eng werden.  

Update: Hier die Konzertkritik zum AC/DC-Auftritt am Donnerstagabend.

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Das wird voll - in der U-Bahn wie bei der Parkplatzsuche. Am Donnerstag finden im Münchner Olympiapark gleich zwei große Konzerte statt - Grönemeyer und AC/DC. Die Fans werden in Scharen in den Münchner Norden strömen - rund 80.000 dürften es werden.

Die Anreise der Konzertbesucher fällt mit dem Berufsverkehr zusammen. Dazu kommt, dass wegen des Bahnstreiks bei der S-Bahn noch bis zum Betriebsschluss am Donnerstag der streikbedingte Ersatzfahrplan gilt. Die S-Bahnen, mit denen viele erst einmal bis zur U-Bahn kommen müssen, fahren deshalb nicht so häufig wie üblich. Auf allen Linien gilt ein 60-Minuten-Takt, auf der Stammstrecke fährt etwa alle 10-Minuten eine Bahn.  

Auch bei der Suche nach Parkplätzen dürfte es schwierig werden: Beim ersten Konzert von AC/DC am Dienstag waren die Plätze an der Parkharfe schon gut eine Stunde vor Einlass voll, auf dem Mittleren Ring staute es sich. Das Parkdeck am Olympiaturm, der Parkplatz am Eisstadion und auch das Parkhaus der BMW-Welt sind natürlich offen. Auf dem Olympiagelände stehen insgesamt etwa 4000 Parkplätze zur Verfügung. 

Die Münchner Polizei informierte via Twitter aktuell über die Lage vor Ort. Auch am Donnerstag wird der Einsatz wieder via Twitter begleitet.

Konzertbesucher klagten, dass U-Bahnen völlig überfüllt waren und an mehren Stationen nicht mehr zugestiegen werden konnte. Das dürfte am Donnerstag kaum anders werden - die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wies bereits Anfang der Woche in einer Mitteilung darauf hin, dass es wegen der ausverkauften Konzerte zu Engpässen kommen in der Innenstadt kommen könne.

5-Minuten-Takt bei der U-Bahn

Die U3 fährt zu dieser Zeit zwischen Innenstadt und Olympiazentrum zwar im dichten 5-Minuten-Takt, "eine weitere Verstärkung durch zusätzliche Züge ist nicht möglich, weil im Berufsverkehr bereits alle verfügbaren Wagen im Einsatz sind", so die MVG.

Die MVG bittet dennoch alle Fahrgäste, Fahrten mit der U3 am Donnerstagnachmittag nach Möglichkeit bereits vor oder erst nach der Hauptverkehrszeit anzutreten oder auf andere Linien auszuweichen.

Alternativ-Routen zum Olympiagelände 

Außerdem wird auf alternative U-Bahnverbindungen zum Olympiagelände hingewiesen. Etwa über die U1 mit Fußweg ab U-Bahnhof Gern, die U2 bis Scheidplatz oder die U1 bis Olympia-Einkaufszentrum, dort kann man in die U3 umsteigen. S-Bahn-Fahrgäste können am S-Bahnhof Moosach zur U3 zu wechseln. Besonders zur Hinfahrt bieten sich auch die Tramlinien 20 und 21 bis zur Haltestelle Olympiapark West an oder die Tram 27 zum Petuelring.

Die Stadtbuslinie 173 hält ebenfalls am Olympiazentrum. Die Buslinien 173, 177 und 178 fahren zum Petuelring. Der Metrobus 59 hält am Spiridon-Louis-Ring und am Ackermannbogen.

Verstärkerzüge für den Rückweg

Immerhin der Rückweg dürfte etwas entspannter werden. Laut MVG verkehren zur Rückfahrt nach dem Konzert Sonderzüge ab Olympiazentrum, die Besucher via U3 und U8 Richtung Innenstadt bringen.

Außerdem werden Busse vom Olympiazentrum zum U2-Bahnhof Frankfurter Ring eingesetzt. Wegen des großen Andrangs seien auch hier Engpässe zu erwarten. Gegebenenfalls müssten einzelne Bahnhöfe temporär gesperrt werden, um den Fahrgastzufluss zu regulieren. Der Sprecher der MVG erklärt: "Ein Zug fasst gut 1000 Personen. Ist der Bahnhof zu voll, wird kurz zugemacht, wenn der Zug wegfährt, kommt der nächste und der Zugang wird wieder geöffnet." 

Champions League of Rock 'n' Roll: Hier gibt's die Kritik zum AC/DC-Konzert vom Dienstag.

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