Auf Ingolstädter Straße

Illegales Auto-Rennen: Audi-Fahrer rasen mit 140 km/h durch München

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In München haben sich zwei Audi-Fahrer ein illegales Auto-Rennen geliefert. (Symbolbild)

Zwei Audi-Fahrer haben sich am Samstagabend auf der Ingolstädter Straße ein Raser-Duell geliefert. Doch womit sie offenbar nicht gerechnet hatten: Eine Polizeistreife wurde auf sie aufmerksam.

München – „Am Karsamstag ist nicht so viel los auf Münchens Straßen“, mögen sich zwei Audi-Fahrer am Osterwochenende wohl gedacht haben. Doch was sie dann machten, war nicht nur leichtsinnig, sondern auch höchst gefährlich - denn sie lieferten sich mitten in München ein illegales Autorennen. Das berichtet die Polizei am Montag. 

Am Samstag gegen 21.45 Uhr waren die beiden Fahrer mit ihren zwei A4 auf der Ingolstädter Straße stadtauswärts unterwegs. Immer wieder nutzten sie die Rot- und Grünphasen mehrerer Ampeln, um sich gegenseitig anzustacheln und Rennen zu fahren. Sobald die Ampeln auf Grün umschalteten, beschleunigten beide Wagen jeweils auf bis zu 140 km/h. 

Illegales Autorennen in München: Polizeistreife hält 22-Jährigen an

Doch eines hatten die Tempo-Sünder offenbar nicht bedacht - und zwar, dass die Polizei auf ihr illegales Rennen aufmerksam werden würde. Doch genau das war der Fall. Einer Streife fielen die Raser auf, die Beamten konnten einen der beiden stellen: einen 22 Jahre alten Münchner. Der andere Fahrer konnte davonfahren. 

Die Polizei stellte den Führerschein des jungen Münchners sicher, sein Audi A4 wurde außerdem beschlagnahmt. Auf den jungen Mann könnte nun mächtig Ärger zukommen, denn die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen ihn wegen „eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens“, wie die Polizei schreibt. Auch gegen den zweiten Fahrer werde ermittelt. 

Illegale Autorennen in und um München sind keine Seltenheit

Illegale Autorennen sind keine Seltenheit. Erst Anfang des Jahres hatten sich zwei junge Männer in gemieteten Sportwagen auf der A99 ein Duell geliefert, wie merkur.de* berichtet. Einer der beiden hätte eigentlich nicht mal hinter dem Steuer sitzen dürfen. Und Ende 2017 hatte sich ein Chauffeur mit seinem Audi RS3 ein Rennen mit einem BMW geliefert - er beschleunigte auf 180 SachenAzubi rast durch München und wird elfmal geblitzt - in nur einer Stunde.

Schrecklich endete auch ein illegales Autorennen zwischen einem Mercedes und einem Peugeot in Hamburg, wie nordbuzz.de berichtet

*merkur.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

mes

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