Großeinsatz in der Ingolstädter Straße

Mann (85) bedroht Tochter und Enkel - Polizei stürmt Wohnung

Horror-Nacht für drei Münchner: Sie flüchteten in ein Zimmer und warteten auf das SEK - ein Mann (85) hat in der Nacht auf Freitag seine Tochter und deren zwei Kinder in Todesangst versetzt.

München - Ein 85-jähriger Mann hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen Großeinsatz der Polizei in der Ingolstädter Straße in München ausgelöst. Um 4.15 Uhr rückte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) an und stürmte die Wohnung. Was war zuvor geschehen?

Wie die Polizei mitteilt, bedrohte der Senior sein eigen Fleisch und Blut mit einem Messer. Die Tochter (53) des Mannes sowie deren zwei Söhne (22 und 24 Jahre) wussten sich angesichts der Bedrohung nicht anders zu helfen, als sich in einem Zimmer zu verbarrikadieren und auf Rettung zu warten. Die 53-Jährige hatte den Polizeinotruf verständigt.

Die kam in Form eines SEK. Die Beamten sperrten den Bereich in der Ingolstädter Straße großräumig ab und stürmten die Wohnung. Es gelang den Einsatzkräften, den Täter zu „sichern“, wie es in der Amtssprache heißt und die bedrohten Familienmitglieder in Sicherheit zu bringen.

Aktuell wird die Absperrung auf der Ingolstädter Straße, die für einige Probleme im frühmorgendlichen Berufsverkehr sorgte, wieder abgebaut. Der Täter wurde im Anschluss wegen einer psychiatrischen Erkrankung in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits am Donnerstagabend musste das SEK ausrücken, um einen vermeintlich bewaffneten Mann im Westend in Gewahrsam zu nehmen.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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