...aber die Beamten fanden ihn trotzdem

Motorradfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

München - Der Kontrolle ist ein Motorradfahrer durch Flucht entgangen - dass die Beamten ihn bei der Arbeit finden würden, hatte er aber nicht erwartet. Ebenfalls überraschend: der Grund für seine Flucht.

Am Freitagmorgen um 7.08 Uhr fiel einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung in der Ingolstädter Straße ein Motorrad mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Der Motorradfahrer fuhr anstatt der erlaubten 50 km/h mit einer Geschwindigkeit von 77 km/h. Als die Beamten den Fahrer zum Anhalten aufforderten, hielt dieser zunächst an.

Plötzlich gab der Motorradfahrer jedoch wieder Gas und flüchtete mit seiner Yamaha zwischen Begrenzungspfosten, welche den Fußgängerbereich eines Lebensmittelmarktes von der Fahrbahn abtrennen. Die Verfolgung mussten die Beamten nach kurzer Zeit abbrechen.

Da den Beamten aber das Kennzeichen des Motorrades bekannt war, konnte der Fahrzeughalter und auch dessen Arbeitsstelle ermittelt werden. Nachdem der Motorradfahrer von seinem Abteilungsleiter in dessen Büro gerufen wurde, staunte er nicht schlecht, als die Polizeibeamten dort bereits auf ihn warteten. Sichtlich überrascht entschuldigte er sich bei den Beamten und räumte ein, eine große Dummheit begangen zu haben.

Wider Erwarten war der Grund für sein Verhalten nicht übermäßiger Alkoholgenuss oder wie angenommen, die von ihm begangene Geschwindigkeitsüberschreitung. Grund war der seit einem Jahr abgelaufene TÜV. Für sein Fehlverhalten erwartet ihn nun ein Bußgeld von 135 Euro.

mm

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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