Spektakel zum Finale geplant

Fußball-EM in München: Olympiapark verwandelt sich in Fan-Meile - mit spektakulären Angeboten

Public Viewing in München zur WM 2014.
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Public Viewing in München zur WM 2014.

Zur Europameisterschaft im Sommer verwandelt sich der Olympiapark in München zu einer Fan-Meile.

  • Im Juni beginnt die Europaweite Fußball-Europameisterschaft.
  • Auch in München werden Spiele ausgetragen.
  • Der Olympiapark verwandelt sich während des Turniers zu einer Fan-Meile.

München - Die Vorfreude wächst: In 100 Tagen beginnt die Fußball-Europameisterschaft. Und München ist Gastgeber von vier Spielen. Doch auch wenn Europa gerade nicht in der Arena kickt: Im Olympiapark ist 31 Tage lang Dauer-Party angesagt. Denn jedes der insgesamt 51 Spiele der Euro 2020 wird dort zu sehen sein – und zwar auf einer Leinwand, die 100 Quadratmeter misst und im Olympiasee steht.

Fußball-EM in München: Olympiapark wird zur Fan-Meile

„München ist sehr stolz, wieder Brücken zu bauen“, sagte Stadträtin Kathrin Abele (SPD). In Zeiten, in denen E uropa auseinanderdrifte, sei es ein gutes Zeichen, dass ein solches Turnier in 12 europäischen Städten stattfinde.

Der Coubertinplatz vor der Olympiahalle wird während der Europameisterschaft zur Fan-Meile. Hier wird es neben dem Public Viewing einen Biergarten geben, eine überdachte Bühne geben, auf der zum Beispiel Tom Gregory („Small Steps“) auftreten wird. „Unsere Imbissstände werden alles anbieten – von Wildschweingröstl bis Kaiserschmarrn“, sagt Klaus Cyron vom Veranstalter S&K.

EM: Bei Deutschem Finale gibt es Public Viewing im Olympiastadion

Vor der großen Leinwand im Olympiasee wird außerdem ein 30 mal 15 Meter großes Fußballfeld schwimmen. Dort wird der Bayerische Fußballverband Schauturniere veranstalten. „Da wird die spielerische Qualität manchmal sogar besser sein als auf der Leinwand selbst“, scherzt Cyron.

Falls D eutschland ins Finale kommt, können bis zu 55.000 Zuschauer das Spektakel im Olympiastadion verfolgen. Die Chancen stehen laut Ex-Nationalspieler und UEFA-Botschafter Philipp Lahm nicht schlecht: „Wir sind zwar nicht Topfavorit, aber das Team ist stark.“

sev

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